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Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen

Kopfschmerzen-bei-Kindern

Werbung/Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von Initiative Schmerzlos

Hallo Ihr Lieben.

Bei einigen von Euch hat ja bereits wieder die Schule angefangen. Wir in Baden-Württemberg haben das Glück, dass wir noch ein klein wenig Zeit haben, bevor der Alltag wieder los geht. Die Sommerferien sind für uns eine herrliche Auszeit, um Energie zu tanken, die Kraftreserven wieder aufzufüllen und vor allen Dingen viel Zeit mit den Kindern zu verbringen. Denn nicht nur wir waren ziemlich erschöpft, sondern auch unsere Kinder. Vor allem unsere Mädels hatten immer wieder mit stechenden Kopfschmerzen zu kämpfen. Und wir mussten feststellen, dass diese immer dann auftraten, wenn es besonders stressig in der Schule war, wenn viele Prüfungen geplant waren und einfach viel zu viel Programm anstand. Der heutige Leistungsdruck und der Freizeitstress bei Jugendlichen ist natürlich für unsere Kinder nicht zu unterschätzen und oftmals Auslöser Nummer eins für Kopfschmerzen.

Kopfschmerzen-in-der-Schule

Wir haben Euch nun ein paar Tipps zusammengestellt, was wir tun, wenn unsere Kinder über Kopfschmerzen klagen, denn es ist wichtig, Schmerzen zu behandeln:

Zuallererst fragen wir unsere Kinder, ob sie denn auch genügend getrunken haben. Denn in vielen Fällen haben Sie einfach vergessen, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Vor allem unsere Louisa vergisst sehr gerne, in der Schule zu trinken. In Kombination mit Sportunterricht und heißen Temperaturen ist das natürlich eine schlechte Mischung. Daher versuchen wir jeden Morgen, Louisa daran zu erinnern, dass sie während der Schulzeit etwas trinkt und ihre Trinkflasche auch nicht daheim vergisst. Wir achten auch darauf, dass die Mädels regelmäßig essen, denn auch das wird ab und zu einfach vergessen.

Wenn unsere Kinder akute Kopfschmerzen haben, dann versuchen wir erst einmal, dass sie sich etwas entspannen können, dass sie wie bereits geschrieben reichlich trinken und falls möglich sorgen wir für ein wenig Bewegung. Manchmal reicht ein kleiner Spaziergang oder eine kleine Verschnaufpause im Garten. Überhaupt ist frische Luft plus Bewegung meist das beste Mittel gegen Kopfschmerzen. Es gibt viele natürliche Hilfsmittel bei Kopfschmerzen und Migräne.

Entspannung-und-Bewegung-bei-Kopfschmerzen
Das ständige Sitzen am Schreibtisch und das Liegen auf Bett und Couch führen natürlich gerne zu Haltungsschäden und Muskelverspannungen, was bei Kindern ein großer Auslöser für Kopfschmerzen sein kann. Wir haben von einem befreundeten Osteopathen ein paar Dehnübungen speziell für den Rücken bekommen, die wir regelmäßig mit den Kindern machen.

Manchmal ist es einfach gut, wenn die Kinder sich die Zeit nehmen, um auf ihr Bett zu liegen, auszuruhen und vielleicht sogar ein wenig zu dösen. Denn Schlafmangel führt bei unseren Ladies auch gerne zu Kopfschmerzen. Dann ist Kids-”Verwöhnprogramm” angesagt, wir dunkeln das Zimmer ab und helfen auch gerne einmal mit einem kalten Waschlappen auf der Stirn oder etwas Pfefferminzöl auf der Schläfe. Wichtig ist, dass keine CDs laufen und es geräuscharm ist. Da haben wir auch schon Hausaufgabe gestrichen und eine Entschuldigung für die Lehrerin geschrieben. Denn Kopfschmerzen können ganz schön fies sein, da kann auch einmal etwas gecancelt werden.

Wenn die Kopfschmerzen sehr stark sind und einfach nicht besser werden, dann nehmen wir gerne altersgerechte Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen, die wirken meist nach kurzer Zeit. Mit Fiebersäften haben wir stets gute Erfahrung gemacht. Wenn die Kopfschmerzen nicht besser werden und regelmäßig auftreten, dann gehen wir auf jeden Fall zum Kinderarzt, damit dieser abklären kann, um welche Art Kopfschmerzen es sich handelt und dementsprechend mit Therapien oder Medikamenten reagieren kann.

Weitere wichtige Informationen bei Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen findet Ihr bei der Initiative Schmerzlos.

Was tut Ihr bei Kopfschmerzen? Habt Ihr uns noch weitere Tipps?

Liebe Grüße
rosa&limone

 

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Warum die Schule uns oft stresst

Schulstress

 

 

Hallo Ihr Lieben!

Die letzten Wochen empfanden wir beide als sehr stressig. Wir treffen uns ja regelmäßig donnerstags und tauschen uns aus, was es bei uns beiden, aber auch unseren Kindern und Männern Neues gibt und was uns beschäftigt. Eines der immer wiederkehrenden Themen von uns beiden ist immer wieder das Thema Schule. Dabei fiel uns auf, dass es gute wie auch schlechte Tage gibt.

Vor allem mit den älteren Kindern stoßen wir immer wieder an unsere Grenzen. Wir haben sehr sportliche, lebendige und abenteuerlustige Kinder, die sehr gerne im Freien sind. Alle machen ihre Sache in der Schule sehr gut, aber genauso geniessen sie ihre Freiheiten und die Zeit mit ihren Freunden sehr. Es fällt ihnen allen an manchen Tagen recht schwer, sich nach einem langen Schultag erneut noch einmal hinsetzen zu müssen, sei es für die Hausaufgaben oder als Vorbereitung für die nächste Klassenarbeit. Da gibt es dann auch immer wieder Kämpfe und Stress und ja auch Tränen und Streit.

Wenn wir uns an die ersten Jahre ihrer Kindheit erinnern, müssen wir schmunzeln. Wie schön, leicht und unkompliziert war diese Zeit. Wir waren oft im Freien, genoßen die Natur, malten und bastelten viel. Trafen uns mit anderen Müttern, wozu heute die Zeit leider gänzlich fehlt. Die Kinder hatten ihre geliebten Hobbies, gingen zur Kunstschule oder zur Musikalischen Früherziehung, zum Turnen oder zu ihrem geliebten Fußball oder ins Ballett. Und heute?

Der Wecker klingelt früh morgens, die Kinder machen sich schon vor sieben auf den Schulweg, haben Unterricht und manchmal noch Nachmittagsunterricht. Meistens sind sie dann nach einem langen Schultag müde und haben so gar keine Lust mehr auf Hausaufgaben. Sie möchten sich mit Freunden verabreden oder einfach mal nichts tun oder tun müssen. Da meist schon der nächste Termin ansteht, darf allerdings nicht allzu lange getrödelt werden.

Und auch wir als Eltern sind gestresst. Als wir noch keine Kinder hatten, sind uns oft diese gestressten Mütter aufgefallen, die übermotiviert ihre Kinder durch die Schule boxten. So wollten wir nie werden. Und jetzt? Geht es uns nicht manches Mal genauso?

Auch wir wollen nur das Beste für sie. Aber was ist das Beste? Ist es nicht viel besser sie zu stärken und zu motivieren, ihnen zu vertrauen, uns hinter sie zu stellen, auch wenn mal was nicht so gut läuft? Denn Kinder wollen doch auch nichts anderes als gut zu sein, sich wohl zu fühlen und sie brauchen Anerkennung und Liebe. Und wir als ihre Eltern sollten ihnen diese unbedingt geben. Vielleicht läuft das ganze dann etwas leichter, sicherlich nicht immer, aber ab und zu!

Wir sollten unseren Kindern auch die Möglichkeit geben Pause machen zu dürfen. Nicht unser Tagespensum mittragen zu müssen, sondern selbst ihre Zeit einteilen zu dürfen. Vielleicht sollten wir ihnen viel mehr zutrauen, uns zurückziehen, ihnen Verantwortung übertragen und sie selbständiger entscheiden lassen. Natürlich haben wir keine Lust auf Hausaufgaben  spätabends mit einem müden Kind. Es ist unsere Aufgabe gemeinsam mit unseren Kindern einen Mittelweg zu finden, der für uns alle als Familie passt. Dass wir gemeinsam die Basis legen gegenseitig Rücksicht zu nehmen, die jeweiligen Bedürfnisse aussprechen zu können, auch wenn dies sicherlich bei drei Kindern je Familie nicht immer einfach ist. Da ist sehr viel Fingerspitzengefühl gefragt.

Diese Finderspitzengefühl, gepaart mit guten Nerven wünschen wir uns!

 

Happy SUNday!

rosa&limone

 

 

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