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Du bist einzigartig mit Daniela vom FABBS

Interview Daniela Freie Aktive Schule

 

Hallo Ihr Lieben.

Letzte Woche flatterte in unser Postfach eine Nachricht von Daniela, die ebenfalls eine Bloggerin aus Stuttgart ist. Allerdings bloggt sie nicht für sich, sondern ehrenamtlich für den Freien Aktiven Bildungs-Blog Stuttgart (FABBS). Da der Blog von Freier Aktiver Schule und Kindergarten noch recht neu ist, bat sie uns, ihr ein wenig unter die Arme zu greifen und den Blog bekannter zu machen und neue (Stuttgarter) Leser zu finden.

Da wir uns erst vor Kurzem intensiv mit den Themen weiterführende Schule sowie Kindergartensuche auseinander gesetzt haben und es viele Einrichtungen gibt, deren Konzept ebenfalls äußerst spannend ist und für viele Kinder eine tolle Alternative bietet, dachten wir, dass ein Interview mit Daniela sicher interessant für Euch ist. Und natürlich unterstützen wir Stuttgarter Blogger uns gerne untereinander, ist doch Ehrensache.

Los geht es also nun mit dem Interview:

 

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Name: Daniela

Blog: https://blog.fas-stuttgart.de/

Beruf: Ich habe Medienmanagement studiert, bin danach eher zufällig in der PR- und Werbe-Branche gelandet. Nach einigen Jahren wollte ich nochmal etwas ganz anderes machen. Daher habe ich mich vor 7 Jahren mit einem eigenen Online-Shop selbstständig gemacht.

Anzahl und Alter der Kinder: 2 Kinder, 3 Monate und 5 Jahre

 

Wie sah Dein Leben vor Deinen Kindern aus?

Ich war in meiner Freizeit vielfältig aktiv und hatte unterschiedlichste Hobbys: Kochen, Singen, Fotografieren, kreative Arbeiten wie Nähen oder Basteln, Reisen, viel Lesen. Die vielen Freizeitaktivitäten hatte ich auch als Ausgleich zu meiner damaligen Arbeitsstelle, die mir leider keine Freude machte.

 

Was hat sich verändert seit Du Kinder hast? Was vermisst Du heute?

Da ich jetzt selbstständig bin und meine Arbeitszeit so einteilen kann, wie es auch mit den Kindern passt, bin ich damit nun viel zufriedener. Einige meiner Hobbys habe ich zum Beruf gemacht (kreatives Arbeiten & Fotografieren). Für meine anderen Hobbys wie z. B. das Singen oder Lesen fehlt momentan die Zeit, das vermisse ich sehr. Ab und zu versuche ich mich an neuen Hobbys wie Bogenschießen, Töpfern oder Gartenarbeit. Besonders die Gartenarbeit habe ich als neues Hobbys für mich entdeckt und in den Alltag eingebaut, da sie mit Kindern sehr gut vereinbar ist.

 

Was ist Stil für Dich? Wie hat sich Dein Stil geändert seit Du Kinder hast?

Auf äußerlichen Stil habe ich noch nie so richtig viel Wert gelegt. Ich bin meistens ungeschminkt und die Kleidung muss praktisch und alltagstauglich sein, gerade jetzt mit Stillkind. Dafür lege ich großen Wert auf meinen „inneren“ Stil: Mir selbst treu zu bleiben, man könnte auch sagen authentisch zu sein. Nichts ist für mich schwieriger, als mich verbiegen zu müssen. In meiner früheren Branche war das manchmal eine Herausforderung. Mit den Kindern und der Selbstständigkeit ist es viel leichter geworden authentisch zu bleiben.

 

Wie sieht ein ganz normaler Alltagstag bei Euch aus?

Mein Mann und ich haben die Kinder momentan etwas aufgeteilt. Er steht morgens mit der Großen auf, während ich mit dem Baby weiter schlafen darf. Er bringt die Große in den Kindergarten, ich bleibe mit dem Baby zu Hause. Nachmittags bin ich dann mit beiden Kindern zu Hause oder im Garten, wir haben Besuch oder gehen auf einen kleinen Abstecher in die Stadt. Da unser Baby mit 3 Monaten noch sehr klein ist, sind wir alle noch in der Findungsphase als vergrößerte Familie. Alles muss sich erst einspielen. Wichtig ist uns das gemeinsame Abendessen. Das ist das Familienessen, bei dem alle wieder da sind und gemeinsam über den Tag gesprochen wird.

 

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Was hat Dich in Deinem Leben geprägt?

Zwei Erfahrungen fand ich sehr prägend.

Zum einen habe ich mein erstes Studium der Architektur nach 5 Semestern abgebrochen. Es hat lange gedauert, bis ich mir eingestanden habe, dass es nicht das Richtige für mich war. Und es hat nochmal lange gedauert, bis ich verstanden habe, dass das kein Scheitern war, sondern dass ich dadurch viel gelernt habe.

Zum zweiten war es der Schritt in die Selbstständigkeit. Dieser lag wie ein großer Berg vor mir. Ich wusste nicht wo anfangen und wo aufhören. Ich hatte Angst vor all den Fehlern, die man dabei so machen kann. Irgendwann habe ich dann einfach angefangen. Und dabei gelernt, dass es nicht wichtig ist, die Dinge perfekt zu machen. Sondern viel wichtiger sie einfach zu machen. Alle Fehler kann man sowieso nicht vermeiden, ich habe genügend davon in der Gründungsphase und auch danach gemacht. Aber auch diese Fehler haben mich weiter gebracht und Neues lernen lassen.

 

Was ist Dir wichtig Deinen Kindern auf Ihrem Weg mitzugeben?

Meine große Tochter hat mir gezeigt, dass Kinder bereits als fast fertige Persönlichkeiten auf die Welt kommen. Mit ihren Charaktereigenschaften, mit ihren Vorlieben, ihren Stärken und Schwächen. Von außen zwar noch etwas beeinflussbar und formbar, doch in ihren Grundzügen schon festgelegt. Mir selbst ist es ja wichtig authentisch sein zu können. Und auch bei der Großen sehe ich, dass sie sich nicht verbiegen lassen möchte. Daher versuche ich ihnen tagtäglich mitzugeben, dass sie genau so richtig sind, wie sie sind. Und falls jemand mal etwas anderes behaupten sollte, möchte ich ihnen so viel Stärke auf den Weg mitgeben, dass sie dann darüber stehen können.

 

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Dinge, die Dir mit den Kindern am meisten Spass machen?

Wir machen sehr gerne gemeinsam Musik, Singen zusammen oder hören Kinderlieder. Auch gemeinsam Malen und kreativ sein, Kuchen oder Plätzchen backen mag ich sehr. Die liebste Zeit des Jahres mit den Kindern ist für mich daher die Adventszeit, da kommen alle diese Dinge zusammen.

 

Was macht Dir mit Deinen Kindern gar keinen Spass? Und warum?

Ich mag keine Brettspiele und gehe nicht sehr gerne auf den Spielplatz. Auf den Spielplatz muss meist mein Mann hin, besonders wenn hohe Klettergerüste aufgestellt sind. Mir wird immer schon vom Zusehen schwindelig, wenn die Große meint, sie muss mal wieder ganz oben freihändig stehen. Es ist noch nie etwas passiert, aber mein Mutterherz hat immer Angst davor. Auch für die Brettspiele ist mein Mann zuständig, da ich (ich gebe es ungern zu) nicht gut verlieren kann.

 

Ein Tipp von Dir, tolles Spiel, tolles Buch, tolle Kinderklamotten…?

Ich liebe das Buch „Wolkenbrot“. Wir hatten es, als meine Große ca. 2 Jahre alt war, aus der Bücherei ausgeliehen. Es hat uns allen so gut gefallen, dass wir es uns selbst gekauft haben. Mittlerweile hat es für die 5-Jährige zu wenig Text. Ich freue mich daher schon, wenn das Baby so groß ist, dass ich das Buch wieder vorlesen kann.

Außerdem mag ich die Kinderkleidung von Enfant Terrible aus Stuttgart sehr. Sie ist zwar etwas teurer, dafür kann man sie aber lange tragen, da sie hochwertig produziert ist und ich unterstütze damit eine andere Stuttgarter Mutter. (Und 2x im Jahr im Sale sind die Preise erschwinglicher.)

 

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Wer unterstützt Dich in der Kinderbetreuung?

Oma und Opa wohnen glücklicherweise in der Nähe und besuchen uns regelmäßig. Auch im Kindergarten unterstützen sich die Eltern teilweise gegenseitig. Da kommt mal das eine Kind zu Besuch. Dafür besucht mein Kind ein anderes an einem Nachmittag, damit ich etwas arbeiten kann.

 

Was macht Dich glücklich und was traurig?

Glücklich bin ich, wenn ich in unserem Garten bin, schöne Musik höre oder selbst mache, eine Nachricht von einem lieben Menschen bekomme, in den strahlend blauen Himmel schaue, wenn ich etwas Gutes zu Essen habe – also die kleinen alltäglichen Dinge im Leben.

Traurig macht es mich, dass sich momentan immer mehr Menschen wieder dazu entschließen, kein Engagement in ihrem Umfeld zu zeigen, sondern nur noch auf sich selbst und ihr Leben schauen wollen. Mein Mann und ich waren oft ehrenamtlich engagiert. Ob im Chor, im Verein oder in der Nachbarschaft. Und wir sind es teilweise immer noch. Wenn es mehr von diesem Engagement gäbe, würde das Verständnis füreinander in unserer Gesellschaft größer werden und der Zusammenhalt stärker. Ich sehe das in unserem Kindergarten, dort ist viel Engagement der Eltern gefragt. Es schweißt uns zusammen und lässt uns zu einer schönen Gemeinschaft werden. Dadurch verbindet uns mehr, als nur der gemeinsame Ort, an dem wir unsere Kinder betreuen lassen. Es entstehen echte Freundschaften zwischen den Eltern, unabhängig ob die Kinder miteinander befreundet sind oder nicht.

 

Du bist sehr aktiv als Bloggerin beim Freien Aktiven Bildungs-Blog Stuttgart (FABBS), wieso habt Ihr Euch als Familie ausgerechnet für dieses Konzept entschieden?

Ehrlich gesagt war uns damals vor zwei Jahren das Konzept des Kindergartens zwar sympathisch, aber es war nicht entscheidend für die Auswahl. Wichtiger war uns die lange Eingewöhnungszeit von 4 Wochen, dass der Betreuungsschlüssel mit 3 Betreuern auf 20 Kinder sehr gut war und dass uns die Betreuer auf Augenhöhe begegneten. Im Nachhinein haben der Kindergarten und sein Konzept sich als absoluter Glücksgriff für unsere große Tochter herausgestellt. Sie hätte es nicht besser treffen können.

Unvergessen bleibt mir ein Erlebnis an unserem „Schnuppertag“, den wir vorab machen durften: Es war Turntag und es gab Streit zwischen den Kindern um die eine Schaukel, die aufgebaut war. Eine der Betreuerinnen nahm sich der Kinder an und begleitete mit einer unglaublichen Geduld die Auseinandersetzung. Ich selbst hätte nach 5 Minuten gesagt: „Und Schluss, wir machen das jetzt so wie ich es sage!“ Sie aber machte keine Ansagen, keine Vorschläge, sondern fragte die Kinder nach ihren Ideen, ihren Gefühlen und Meinungen. Sie moderierte den Streit der Kinder sozusagen. Es dauerte insgesamt bestimmt 20 bis 30 Minuten. Doch danach waren sich die Kinder einig wie sie die Schaukel aufteilen konnten. Sie waren alle wieder zufrieden und hatten nebenbei gelernt, wie man auf konstruktivem Weg gemeinsam Lösungen finden kann. Das hat mich sehr beeindruckt und überzeugte mich, dass mein Kind hier gut aufgehoben ist.

 

Was ist das Besondere am Freien Aktiven Kindergarten?

Im Freien Aktiven Kindergarten hatte ich erstmals bei einer Betreuungseinrichtung das Gefühl, dass diese tatsächlich für die Kinder gemacht ist und sie sich an ihren Bedürfnissen ausrichtet. Oft habe ich es umgekehrt gesehen (und ich habe mehrere Einrichtungen kennen gelernt): Dass sich die Kinder nach den Bedürfnissen der Einrichtung bzw. der Erwachsenen ausrichten müssen. Egal wie sinnvoll oder unsinnig manche Dinge waren, wie Hausschuhpflicht, wie die gewünschte Lautstärke beim Spielen oder das Stillsitzen während des Morgenkreises, usw. So etwas gibt es im Freien Aktiven Kindergarten nicht. Das ist für mich der größte und wichtigste Unterschied: Dass dieser Kindergarten es nicht nur auf seiner Webseite stehen hat, sondern tatsächlich im Alltag kind- und bindungsorientiert arbeitet.

Im tagtäglichen Umgang wird das beispielsweise so umgesetzt, dass (fast) alle Aktivitäten freiwillig sind: Egal ob Morgenkreis, das Werkstattangebot, ob drinnen oder draußen Spielen, der Turntag oder diverse andere Angebote – es wird den Kindern freigestellt, ob sie mitmachen möchten oder nicht. Es gibt keine Regeln wie: „Um 11.00 Uhr gehen alle Kinder in den Garten zum Spielen“. Trotzdem bietet der Kindergarten durch wiederkehrende Punkte einen strukturellen Halt: Morgenkreis, Knabberzeit, Geschichtenzeit, Mittagessen, usw. werden jeden Tag gelebt. Die Betreuer dort heißen nicht Erzieher, sondern Begleiter, da sie die Kinder in ihrer Art und ihrem Wachstum begleiten. Konkret heißt das, wenn ein Kind sich für etwas interessiert, versuchen die Begleiter darauf einzugehen, indem sie Angebote dazu machen. Sie bremsen die Kinder nicht unnötig aus, sondern ermuntern sie zu forschen und sich selbst und ihre Kräfte zu erfahren. Sie gehen mit den Kindern in Beziehung, kommunizieren mit ihnen auf Augenhöhe und nehmen ihre Bedürfnisse ernst.

 

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Deine Tochter geht in den Freien Kindergarten, wird sie später dann auch in die Freie Schule gehen?

Je mehr ich mich mit dem Regelschulsystem beschäftige, desto mehr tendiere ich zu dem Abenteuer Freie Aktive Schule. Da wir Eltern beide auf eine Regelschule gegangen sind, wäre es für uns tatsächlich wie ein kleines Abenteuer. Denn an der Freien Aktiven Schule gibt es keine festen Klassen und nicht so konkrete Lernziele wie an einer Regelschule. Es gibt Kinder, die mit 9 Jahren noch nicht lesen und schreiben können – dafür aber viel anderes gelernt haben. Das müssten wir als Eltern aushalten können.

Für unsere Tochter wäre vieles jedoch einfacher: Sie kennt schon einige Schüler dort, da Kindergarten und Schule sich in gewissen Bereichen wie dem Malraum, dem Außenbereich oder der Turnhalle oft treffen und ein reger Austausch statt findet. Sie kennt dadurch auch bereits das Gebäude und die Begleiter der Schule. Und vielleicht der wichtigste Punkt: Es würde ihrer Art zu lernen sehr entgegen kommen, denn sie lernt sehr stark in Phasen. Mal möchte sie wochenlang Buchstaben lernen und schreiben. Danach kommt eine Zeit, in der sie viel Bewegung benötigt und kaum still sitzen kann, wenn man ihr ein Buch vorlesen möchte. Einige Wochen lang zählt sie alles, was man so zählen kann: Autos, Stifte, Menschen, Treppenstufen, Bushaltestellen, … Dann verliert sie wieder das Interesse an Zahlen und wendet sich dem nächsten Thema zu. An der Freien Aktiven Schule wird dem Rechnung getragen und sie kann frei entscheiden. Wann sie was lernen möchte. Wie stark sie es vertiefen möchte. Oder wann sie eine Pause benötigt und sich lieber bewegen möchte.

Wir sind also noch am Überlegen, ob es die Freie Aktive Schule wird oder doch eine Regelschule. Auf jeden Fall darf unsere Tochter mit entscheiden, denn sie muss sich dort ja für einige Jahre wohlfühlen.

 

 

Liebe Daniela, vielen lieben Dank für Deine schönen Antworten und die Aufklärung über die Freie Aktive Schule bzw. den Kindergarten. Ich persönlich finde das Konzept wirklich toll und kenne selbst einige Eltern, die absolut begeistert und sehr zufrieden sind. Aber wie Du bereits schreibst, muss man als Eltern es sicherlich “aushalten” können, wenn das Kind im direkten Vergleich zu anderen Kindern aus Regelschulen steht, da wir uns in unserer Leistungsgesellschaft gerne und oft vergleichen. Das beginnt bereits im Kindergarten, was wirklich schlimm ist.

Eigenmotivation und Spaß am lernen werden in der Freien Aktiven Schule sicherlich weitaus besser und individueller gefördert wie auf einer Regelschule. Ob für uns die Entscheidung für das Gymnasium und den leidigen G8 Zug die richtige war, wird sich zeigen. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

 

Liebe Grüße.

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Du bist einzigartig mit Bodyrockerin Susi Perrone

Hallo Ihr Lieben.

Hattet Ihr schöne Feiertage und habt die gemeinsame Zeit mit Familie und Freunde genossen? Wir konnten beide endlich mal ein wenig zur Ruhe kommen und haben es uns die vergangenen Tage so richtig gut gehen lassen. Natürlich haben wir geschlemmt, wenig geschlafen, sehr viel Alkohol getrunken, aber das ist wohl in diesen besonderen Tagen zwischen den Jahren ganz normal. Die Hose spannt natürlich nun ein wenig und wir sollten und möchten uns endlich einmal wieder mehr bewegen. Und da ja an Silvester die meisten Vorsätze gefasst werden, wie beispielsweise mit dem Rauchen aufzuhören oder endlich mal ein wenig mehr Sport zu treiben, stellen wir Euch heute zum vielleicht genau richtigen Zeitpunkt die Personal Trainerin, BodyRockerin und Physiotherapeutin Susi Perrone vor, die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht hat.

Susi hat ebenfalls drei Kinder und hat seit sechs Jahren mit ihrer Freundin Daniela, die wir Euch ja auch schon vorgestellt haben, die Bodyrocker gegründet, die auch uns schon ganz schön ins schwitzen gebracht haben.

Jetzt möchten wir Euch nicht länger auf die Folter spannen und starten mit dem Interview:

 

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Name: Susi Perrone

Blog: Homepage: www.personalfitness-esslingen.com

Beruf: Physiotherapeutin & Personal Trainerin

Anzahl und Alter der Kinder: Antonio, fast 8, Emiliano, 5 und Cristiano, 2

 

Wie sah Dein Leben vor Deinen Kindern aus?

Sehr sportlich und aktiv (wobei es das immer noch ist :-) )

Ich bin viel gereist, hatte lange Jahre ein Pferd, habe viel Zeit im Stall und generell mit Sport verbracht.

Nach meiner Ausbildung zur Physiotherapeutin habe ich mich vor 10 Jahren als Personal Trainerin selbstständig gemacht.

 

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Was hat sich verändert seit Du Kinder hast? Was vermisst Du heute?

Ich bin sehr viel dankbarer seit ich meine Kinder habe und weiß, dass es nicht selbstverständlich ist, drei tolle und gesunde Kinder zu haben.

Ich vermisse überhaupt nichts, da ich alles habe, was mich glücklich macht!

Was ist Stil für Dich? Wie hat sich Dein Stil geändert, seit Du Kinder hast?

Mein Stil ist und war schon immer sehr sportlich, sowohl beruflich als auch privat.

 

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Wie sieht ein ganz normaler Alltagstag bei Euch aus?

Um 6Uhr aufstehen, frühstücken und die Kids für die Schule und Kita fertig machen. Um 8Uhr gebe ich mein erstes Personal Training und zwischen 14 und 15.30Uhr mache ich Feierabend.

Danach Kinder einsammeln, entweder zum Sport fahren oder die Nachmittage ohne große Planung mit den Kids verbringen. Abends essen wir alle 5 zusammen und bringen die Kids gemeinsam ins Bett.

Was hat Dich in Deinem Leben geprägt?

Zum einen der Tod von meinem Bruder vor 18 Jahren- dadurch wurde mir bewusst, wie schnell das Leben vorbei sein kann und dass man deshalb aus seinem Leben die beste Version machen sollte!!

Und zum anderen die Geburten meiner Kinder- diese bedingungslose Liebe ist einfach unbegreiflich schön.

Was ist Dir wichtig Deinen Kindern auf Ihrem Weg mitzugeben?

Du hast nur dieses eine Leben- dieses Leben ist ein Geschenk, mach das allerbeste daraus- jeden Tag- und sei dafür dankbar!

 

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Dinge, die Dir mit den Kindern am meisten Spass machen?

Zusammen in den Urlaub fahren, Sport machen (egal ob Fussball, Tennis, Ski…), mit allen 3en im Bett liegen und schmusen und vorlesen

Was macht Dir mit Deinen Kindern gar keinen Spass? Und warum?

Basteln!!! Weil ich es einfach nicht kann und mag.

Ein Tipp von Dir, tolles Spiel, tolles Buch, tolle Kinderklamotten…?

Spiel: Wir lieben Lotti Karotte

Buch: Der Grüffelo (seit Jahren lese ich das abends vor :-) )

Klamotten: Ich finde Vingino ziemlich cool

Wer unterstützt Dich in der Kinderbetreuung?

Am allermeisten mein Mann. Ohne seine Unterstützung wäre das alles nicht möglich.

Und alle vier Großeltern, die zum Glück alle in der Nähe wohnen.

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Was macht Dich glücklich und was traurig?

Meine Familie macht mich sehr glücklich. Mein Mann und meine Kinder sind das Beste, das mir passiert ist.

Unglücklich macht mich die Entwicklung unserer Welt. Ich versuche das allerdings so weit wie möglich auszublenden und schaue keine Nachrichten und lese keine Zeitung.

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Wie bist Du auf die Idee gekommen, Bodyrocker zu gründen?

2011 fiel mir auf, dass es ein „bezahlbares Personal Training in der Gruppe“, das immer draußen stattfindet, in unserer Region noch nicht gibt, die Nachfrage aber vorhanden ist. Über meinen Job im Fitnessstudio kannte ich meine spätere Geschäftspartnerin Daniela Schimanko (www.mommydaddytuning.de). Ich erzählte ihr von meiner Idee und so entstand unsere gemeinsame Firma D&S Outdoor Challenge. Wir nennen uns auch „Body Rocker“ und trainieren mit unseren Teilnehmern das ganze Jahr bei Wind und Wetter draußen. Es gibt viele Menschen, die genau das wollen und so traf unsere Idee ins Schwarze. Inzwischen gibt es uns seit fast sechs Jahren und wir bieten zwei Trainingseinheiten pro Woche an, in dem unsere vornehmlich weiblichen Teilnehmer ein ziemlich anstrengendes Workout absolvieren. Auch hier gibt es die Möglichkeit, wenn mal kein Babysitter verfügbar ist, dass sowohl wir als auch die Teilnehmer ihre Kinder mitbringen können. In einem Park wie dem Bruckenwasen in Plochingen ist das kein Problem. Unser Motto lautet: Ein Kind darf kein Hindernis sein, um Sport zu machen!

Gibt es einen besonderen Tipp von Dir, wie man als Mami fitter wird?

Na klar! Trainiere mit mir! :-)

 

Susi, vielen lieben Dank für dein Interview bei uns.

Für alle, die nun neugierig geworden sind: ab dem 8. Januar startet ein neuer Body Rocker Kurs!!! Hier findet Ihr weitere Infos.

Liebe Grüße.
rosa&limone

 

 

 

Du bist einzigartig mit Laura von Heute ist Musik

Hallo Ihr Lieben!

In den meisten Bundesländern hat bereits wieder die Schule angefangen. Wir genießen noch unsere letzte Sommerferienwoche und tanken ganz bewusst viel Energie für den baldigen Alltag. Wir haben heute endlich einmal wieder ein Interview mit einer lieben Bloggerkollegin für Euch, die sogar aus Stuttgart kommt, nämlich Laura von dem Blog Heute ist Musik, die auf ihrem Familien-Blogazine über ihr Leben als Dreifachmama von Jimmy (*2011), Luise (*2013) und dem frisch geborenen Oskar (*2016) erzählt. Laura ist Journalistin und leidenschaftliche Bloggerin, meist am Rande des Nervenzusammenbruchs und immer mit einem Zukowski-Ohrwurm im Gehörgang. Wir freuen uns, dass Laura bei unserer Interviewreihe mitgemacht hat:

 

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Name: Laura

Blog/Website: www.heuteistmusik.de

Beruf: Journalistin und Texterin

Anzahl und Alter der Kinder: Junge (5 Jahre), Mädchen (3 Jahre), Junge (0 Jahre)

 

 

Wie sah Dein Leben vor Deinen Kindern aus?

Es war ruhiger, entspannter, genussvoller, gemütlicher, kultureller, ausgeschlafener und viel weniger schön als jetzt.

 

Was hat sich verändert seit Du Kinder hast? Was vermisst Du heute?

Ich vermisse die Zeit für mich alleine. Joggen gehen, stundenlang lesen, bei Regen drinnen bleiben dürfen und am Wochenende ausgehen. In einer Bar ein oder zwei Gläschen trinken, ohne daran zu denken, dass morgens 6:30 Uhr ein Menschlein an meinem Bett steht, um mich aufzuwecken.

 

Was ist Stil für Dich? Wie hat sich Dein Stil geändert seit Du Kinder hast?

Ein guter Kleidungsstil ist mir sehr, sehr wichtig. Leider bin ich nicht besonders stylisch, sodass mir ein fesches Äußeres nicht immer gelingt. Ich glaube aber, in den letzten Jahren meinen eigenen Stil gefunden zu haben: hochwertige, lässige Oberteile, Seidenschal, Jeans, Turnschuhe und schicke Jacke. Wie so manche Mutter kommen Schuhe mit Absatz nur alle Schaltjahre zum Einsatz. Und die Farbe Weiß ist mit Kindern, die Beerenfrüchte und Schokoeis lieben, tabu.

 

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Wie sieht ein ganz normaler Alltagstag bei Euch aus?

Bis vor kurzem habe ich bis Mittags als freie Texterin gearbeitet. Jetzt bin ich ein Jahr in Elternzeit und kümmere mich um unseren Mini. Das Schreiben kann ich aber nicht lassen und blogge, wenn das Baby schläft. Dann erledige ich den Haushalt sowie gigantische Wäscheberge, hole die Großen ab und gehe mit ihnen auf den Spielplatz. Abends bin ich platt wie eine Flunder und drücke dem Mann zur Begrüßung neben einem Küsschen sofort das Baby aufs Auge.

 

Was hat Dich in Deinem Leben geprägt?

Meine Eltern, meine Schwester, mein Mann und meine Freundinnen. Und eine sehr schöne Kindheit, da bin ich wirklich ein absoluter Glückspilz. Aber am meisten prägen mich meine Kinder: durch sie möchte ich ein besserer Mensch werden und reflektiere dadurch sehr viel, was ich sage und tue. Leider bin ich damit nicht immer zufrieden…

 

Was ist Dir wichtig, Deinen Kindern auf Ihrem Weg mitzugeben?

Ganz viel Toleranz und Respekt gegenüber anderen Menschen, aber auch gegenüber sich selbst. Sich so annehmen zu können, wie man ist, und auf die eigene Stärke zu vertrauen. Und wenn was schief geht, bin ich immer da!

 

Dinge, die Dir mit den Kindern am meisten Spass machen?

Unternehmungen aller Art: Kinderfeste, Picknicks, Fahrradtouren, Ausflüge, Zoo- und Theaterbesuche. Und natürlich unsere Urlaube im Allgäu mit Wanderungen, Sommerrodelbahn und Kühe melken.

 

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Was macht Dir mit Deinen Kindern gar keinen Spass? Und warum?

Ich bin nicht so gut darin, mit ihnen drinnen zu spielen und beneide meinen Mann und meine Schwester um deren Phantasie. Sie bauen mit den Kindern gigantische Legotürme und Pferdeställe und gehen dabei ganz wundervoll auf die Ideen der Kinder ein. Das kann ich nicht so gut.

 

Wer unterstützt Dich in der Kinderbetreuung?

Meine Eltern kommen einmal die Woche vorbei. Und ich habe hier im Ort ganz zauberhafte Mütterfreundinnen, auf die ich mich verlassen kann. Sie nehmen meine beiden Großen mit zum Turnen, sodass ich Zeit für das Baby habe.

 

Was macht Dich glücklich und was traurig?

Traurig macht mich der Blick in die Nachrichten am Abend. Vor allem seitdem ich Kinder habe, kann ich das Leid von anderen Menschen, zum Beispiel das der vielen Kriegsflüchtlinge, noch schwerer ertragen.

Glücklich macht mich die Zeit mit meiner Familie. Mein Mann hatte jetzt sieben Wochen frei, und wir waren ganz viel zu fünft zusammen. Besser geht es nicht!

 

 

Danke liebe Laura für Dein schönes Interview. Wir freuen uns Dich bald mal auf ein Cafe-Schwätzchen zu treffen!

Falls Ihr weitere “einzigartige” Mamis sucht, schaut doch mal hier vorbei…