Schlagwort-Archiv: Interview

Du bist einzigartig mit Bodyrockerin Susi Perrone

Hallo Ihr Lieben.

Hattet Ihr schöne Feiertage und habt die gemeinsame Zeit mit Familie und Freunde genossen? Wir konnten beide endlich mal ein wenig zur Ruhe kommen und haben es uns die vergangenen Tage so richtig gut gehen lassen. Natürlich haben wir geschlemmt, wenig geschlafen, sehr viel Alkohol getrunken, aber das ist wohl in diesen besonderen Tagen zwischen den Jahren ganz normal. Die Hose spannt natürlich nun ein wenig und wir sollten und möchten uns endlich einmal wieder mehr bewegen. Und da ja an Silvester die meisten Vorsätze gefasst werden, wie beispielsweise mit dem Rauchen aufzuhören oder endlich mal ein wenig mehr Sport zu treiben, stellen wir Euch heute zum vielleicht genau richtigen Zeitpunkt die Personal Trainerin, BodyRockerin und Physiotherapeutin Susi Perrone vor, die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht hat.

Susi hat ebenfalls drei Kinder und hat seit sechs Jahren mit ihrer Freundin Daniela, die wir Euch ja auch schon vorgestellt haben, die Bodyrocker gegründet, die auch uns schon ganz schön ins schwitzen gebracht haben.

Jetzt möchten wir Euch nicht länger auf die Folter spannen und starten mit dem Interview:

 

unnamed-1

 

Name: Susi Perrone

Blog: Homepage: www.personalfitness-esslingen.com

Beruf: Physiotherapeutin & Personal Trainerin

Anzahl und Alter der Kinder: Antonio, fast 8, Emiliano, 5 und Cristiano, 2

 

Wie sah Dein Leben vor Deinen Kindern aus?

Sehr sportlich und aktiv (wobei es das immer noch ist :-) )

Ich bin viel gereist, hatte lange Jahre ein Pferd, habe viel Zeit im Stall und generell mit Sport verbracht.

Nach meiner Ausbildung zur Physiotherapeutin habe ich mich vor 10 Jahren als Personal Trainerin selbstständig gemacht.

 

IMG_20170826_235639_321

Was hat sich verändert seit Du Kinder hast? Was vermisst Du heute?

Ich bin sehr viel dankbarer seit ich meine Kinder habe und weiß, dass es nicht selbstverständlich ist, drei tolle und gesunde Kinder zu haben.

Ich vermisse überhaupt nichts, da ich alles habe, was mich glücklich macht!

Was ist Stil für Dich? Wie hat sich Dein Stil geändert, seit Du Kinder hast?

Mein Stil ist und war schon immer sehr sportlich, sowohl beruflich als auch privat.

 

20170831_193358

Wie sieht ein ganz normaler Alltagstag bei Euch aus?

Um 6Uhr aufstehen, frühstücken und die Kids für die Schule und Kita fertig machen. Um 8Uhr gebe ich mein erstes Personal Training und zwischen 14 und 15.30Uhr mache ich Feierabend.

Danach Kinder einsammeln, entweder zum Sport fahren oder die Nachmittage ohne große Planung mit den Kids verbringen. Abends essen wir alle 5 zusammen und bringen die Kids gemeinsam ins Bett.

Was hat Dich in Deinem Leben geprägt?

Zum einen der Tod von meinem Bruder vor 18 Jahren- dadurch wurde mir bewusst, wie schnell das Leben vorbei sein kann und dass man deshalb aus seinem Leben die beste Version machen sollte!!

Und zum anderen die Geburten meiner Kinder- diese bedingungslose Liebe ist einfach unbegreiflich schön.

Was ist Dir wichtig Deinen Kindern auf Ihrem Weg mitzugeben?

Du hast nur dieses eine Leben- dieses Leben ist ein Geschenk, mach das allerbeste daraus- jeden Tag- und sei dafür dankbar!

 

unnamed-2

Dinge, die Dir mit den Kindern am meisten Spass machen?

Zusammen in den Urlaub fahren, Sport machen (egal ob Fussball, Tennis, Ski…), mit allen 3en im Bett liegen und schmusen und vorlesen

Was macht Dir mit Deinen Kindern gar keinen Spass? Und warum?

Basteln!!! Weil ich es einfach nicht kann und mag.

Ein Tipp von Dir, tolles Spiel, tolles Buch, tolle Kinderklamotten…?

Spiel: Wir lieben Lotti Karotte

Buch: Der Grüffelo (seit Jahren lese ich das abends vor :-) )

Klamotten: Ich finde Vingino ziemlich cool

Wer unterstützt Dich in der Kinderbetreuung?

Am allermeisten mein Mann. Ohne seine Unterstützung wäre das alles nicht möglich.

Und alle vier Großeltern, die zum Glück alle in der Nähe wohnen.

20170304_095623

 

Was macht Dich glücklich und was traurig?

Meine Familie macht mich sehr glücklich. Mein Mann und meine Kinder sind das Beste, das mir passiert ist.

Unglücklich macht mich die Entwicklung unserer Welt. Ich versuche das allerdings so weit wie möglich auszublenden und schaue keine Nachrichten und lese keine Zeitung.

unnamed

 

Wie bist Du auf die Idee gekommen, Bodyrocker zu gründen?

2011 fiel mir auf, dass es ein „bezahlbares Personal Training in der Gruppe“, das immer draußen stattfindet, in unserer Region noch nicht gibt, die Nachfrage aber vorhanden ist. Über meinen Job im Fitnessstudio kannte ich meine spätere Geschäftspartnerin Daniela Schimanko (www.mommydaddytuning.de). Ich erzählte ihr von meiner Idee und so entstand unsere gemeinsame Firma D&S Outdoor Challenge. Wir nennen uns auch „Body Rocker“ und trainieren mit unseren Teilnehmern das ganze Jahr bei Wind und Wetter draußen. Es gibt viele Menschen, die genau das wollen und so traf unsere Idee ins Schwarze. Inzwischen gibt es uns seit fast sechs Jahren und wir bieten zwei Trainingseinheiten pro Woche an, in dem unsere vornehmlich weiblichen Teilnehmer ein ziemlich anstrengendes Workout absolvieren. Auch hier gibt es die Möglichkeit, wenn mal kein Babysitter verfügbar ist, dass sowohl wir als auch die Teilnehmer ihre Kinder mitbringen können. In einem Park wie dem Bruckenwasen in Plochingen ist das kein Problem. Unser Motto lautet: Ein Kind darf kein Hindernis sein, um Sport zu machen!

Gibt es einen besonderen Tipp von Dir, wie man als Mami fitter wird?

Na klar! Trainiere mit mir! :-)

 

Susi, vielen lieben Dank für dein Interview bei uns.

Für alle, die nun neugierig geworden sind: ab dem 8. Januar startet ein neuer Body Rocker Kurs!!! Hier findet Ihr weitere Infos.

Liebe Grüße.
rosa&limone

 

 

 

Du bist einzigartig mit Alexandra/Mama im Ländle

Hallo Ihr Lieben!

Hattet Ihr schöne Osterfeiertage? Wir sind beinahe eingeschneit worden, so viel Neuschnee ist die letzten Tage in Österreich und im Allgäu gefallen. Die Kinder waren im absoluten Glück, haben Iglus gebaut, Schneeballschlachten veranstaltet, waren Schlitten und natürlich Skifahren. Es war herrlich, gemeinsam einige Tage in den Bergen zu entspannen.

Heute möchten wir Euch eine Bloggerkollegin von uns vorstellen, die ebenfalls aus der Region kommt und zwar Alexandra von Mama im Ländle, einem regionalen Familienblog mit überregionalen Themen.

Mama im Ländle wurde von Alexandra gegründet, die ursprünglich vom Niederrhein stammt und seit über 20 Jahren im schönen Schwabenländle lebt. Alexandra ist Mutter einer Tochter und von Beruf Verlegerin und Autorin. Daher handelt ihr Familienblog über Themen wie Zeit- und Lebensfragen, Ausflüge und Reisen mit Kindern, Gedanken zu Erziehung und Gesundheit und gibt Spielzeug-, Medien-, Kreativ- und Wellnesstipps. Ein großer Bestandteil ihres Blogs sind Gespräche mit Eltern und Großeltern über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und über Lebens(t)räume. Schaut vorbei, Ihr werdet es nicht bereuen.

Los geht es jetzt aber mit unserer Interviewreihe “Du bist einzigartig”, in der uns Alexandra einige Fragen beantwortet:

 

Gaida-Steingass komprimiert

 

Name: Alexandra Gaida-Steingaß

Blog: www.mama-im-laendle.de

Beruf: Ich bin gelernte Verlagskauffrau und Dipl.-Wirtschaftsingenieurin (FH). Heute arbeite ich als Autorin, Verlegerin und Bloggerin.

Anzahl und Alter der Kinder: Eine Tochter (5)

 

 

Wie sah Dein Leben vor Deinen Kindern aus?

Glücklich und ausgefüllt, ungebunden und spontan. Ich bin gern mit einem Buch zu Hause geblieben, ebenso gern auf eine Party oder ins Theater gegangen und ich bin viel gereist.

 

Was hat sich verändert seit Du Kinder hast? Was vermisst Du heute?

Interessanterweise fehlt mir nichts. Denn: Alles im Leben hat seine Zeit. Partys, durchtanzte Nächte − Das sind tolle Erinnerungen, die ich nicht missen möchte. Und doch ist das alles ziemlich weit weg, fast wie aus einem anderen Leben. Was ich manchmal vermisse, ist die Spontaneität eines Urlaubs oder Kurztrips. Das bedarf heute doch einer längeren Vorbereitung.

Die größte Veränderung, die mein neues Leben als Mama mit sich brachte, liegt sicher in der Veränderung meiner Persönlichkeit. Entscheidungen, die ich treffe, treffe ich nun nicht mehr für mich, sondern für meine Familie. Das lässt mich einerseits überlegter werden, andererseits bin ich aber auch kompromissloser geworden.

 

Was ist Stil für Dich? Wie hat sich Dein Stil geändert, seit Du Kinder hast?

Stil bedeutet für mich, nicht jedem Trend hinterher zu laufen, sondern sein eigenes Ding zu machen. Also beispielsweise Klamotten zu tragen oder seine Wohnung einzurichten, wie man selbst es möchte und wie es zur eigenen Persönlichkeit passt.

Seit ich Mutter geworden bin, verzichte ich fast komplett auf hohe Schuhe. Ihren Platz haben überdimensionale Handtaschen eingenommen, in die der halbe Hausrat passt.

 

Große und kleine Büchermacher

 

Wie sieht ein ganz normaler Alltagstag bei Euch aus?

Unsere Tochter läuft morgens gegen acht in den Kindergarten und kommt um halb eins nach Hause. In dieser Zeit arbeite ich. Nachmittags gehört meine freie Zeit ihr. Dann unternehmen wir entweder etwas oder sind gemütlich zu Hause, in der Bücherei, fahren Fahrrad oder gehen schwimmen. Wenn sich die Kinder verabreden, spielen sie gern bei uns und dann ist natürlich ordentlich was los. Oft ist Luise aber auch bei Freundinnen, so dass ich die Zeit für Erledigungen oder ein längeres Telefonat nutze. Um 20 Uhr ist spätestens Zapfenstreich und Luise liegt im Bett. Manchmal schreibe ich dann noch einen Blog-Post oder lese abends auch gern ein gutes Buch.

 

 

Was hat Dich in Deinem Leben geprägt?

Sicherlich mein Beruf, denn ich habe schon immer etwas mit Büchern gemacht. Das Lesen und das Schreiben sind meine steten Begleiter – in allen Lebenslagen. Ich erzähle meiner Tochter abends gern Geschichten. Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht vorlesen. Ich schreibe gern und häufig Briefe. Geprägt hat mich meine Oma, die mir immer vorlas und mir schon früh den Wert von Büchern, „erzählter Geschichte“, Reisetagebüchern etc. vermittelte. Heute befinden sich einige ihrer alten Schätze in meinem Besitz und auch Luise hat früh gelernt, sorgsam mit alten Fotos, Büchern und Dokumenten umzugehen.

 

Was ist Dir wichtig Deinen Kindern auf ihrem Weg mitzugeben?

Meine Tochter hat ein tiefes Urvertrauen und glaubt sehr stark an sich und ihre Fähigkeiten. Sie ist empathisch und kommunikativ, ohne sich selbst aus den Augen zu verlieren. Das finde ich wichtig. Wir leben sehr unbeschwert, besprechen oft aber auch ernstere Themen, da Luise viel aufnimmt und sich dann so ihre Gedanken macht. Dennoch möchte ich ihr an jedem Tag zeigen: Das Leben ist schön. Nimm es in die Hand und mach etwas daraus. Dazu gehört für mich, Leistungsdruck und Überforderung zu vermeiden. Luise soll sich entsprechend ihrer Fähigkeiten entfalten. Sie soll Kind sein, ihre Kreativität ausleben und die Welt mit all ihren Sinnen entdecken. Dazu braucht sie keinen „Dienstplan“ von uns Erwachsenen, sondern Vertrauen, Schutz, Wärme und Zeit. Das Gras wächst nicht schneller, wenn man an ihm zieht.

 

Dinge, die Dir mit den Kindern am meisten Spass machen?

Ich liebe Museen und Büchereien. Und wir verreisen gern. Wir waren im vergangenen Jahr zwei wunderbare Monate in Asien unterwegs und sind durch Sri Lanka und Thailand gereist, waren in Singapur und auf Bali. Aber neue Dinge (er)finden wir auch in unserem Alltag. Und genau das liebe ich an Kindern: Ihre Fähigkeit, aus augenscheinlich ganz gewöhnlichen Kleinigkeiten etwas Besonderes, Großes zu machen.

 

Was macht Dir mit Deinen Kindern gar keinen Spass? Und warum?

Ich habe seit einigen Jahren zunehmend Probleme mit der Höhe. Aussichtstürme, hohe Rutschen, Kletterparks, Dreimeterbrett… für all diese Dinge ist mein Mann zuständig. Riesenradfahren auf dem Frühlingsfest geht gerade noch.

 

Gaida-Steingass

 

Ein Tipp von Dir, tolles Spiel, tolles Buch, tolle Kinderklamotten…?

Luise ist am glücklichsten, wenn sie in der Natur und mit Tieren zusammen ist. Aber wir spielen auch sehr gern. Momentan ist unser Favorit das Spiel „Dicke Luft in der Gruft“ mit seiner Erweiterung „Frische Luft für die Gruft.“

Unser aktuelles Lieblingsbuch ist „Der Wind in den Weiden“ (Verlag Urachhaus) und „Das Tanzbärenmärchen“ (Thienemann Verlag). Und kennt ihr noch die „Geheimnis um…“-Reihe von Enid Blyton, die bereits in den 1950er Jahren erschienen ist? Die habe ich schon als Kind geliebt und wir lesen die Bücher mit großer Begeisterung.

Kinderbekleidung kaufe ich am liebsten in Second Hand Shops und auf Flohmärkten. Lieblingsmarken in dem Sinne habe ich nicht, finde aber immer wieder die Sachen von Petit Bateau sehr schön und wertig.

 

Wer unterstützt Dich in der Kinderbetreuung?

Meine Mutter. Sie hat zwei Pferde und tausend Spielideen, so dass Luise unheimlich gern bei ihr übernachtet, reitet und im Garten tobt.

 

Was macht Dich glücklich und was traurig?

Glücklich machen mich oft schon ganz kleine Dinge. Ein unbeschwerter Familienausflug, ein nettes Gespräch, ein schönes Buch, ein spontaner Prosecco. Traurig macht mich wenig, muss ich gestehen. Eher werde ich ungehalten und wütend. Der zunehmende fehlende Respekt der Menschen untereinander macht mich beispielsweise oft sprachlos.

 

Anders als erwartet

 

Wie bist Du auf die Idee gekommen zu bloggen? Was findet man bei Dir auf dem Blog?

Als Autorin und Inhaberin eines kleinen Verlages ist mein „Herzens-Medium“ eigentlich das Buch. Doch der Prozess des Büchermachens ist aufwändig und zeitintensiv. Durch den Blog erreiche ich meine Leser schneller und direkter und kann eine zweite Leidenschaft einbringen – das Fotografieren.
Auf meinem Blog finden sich viele Menschen und ihre persönlichen Lebensgeschichten. Denn als ich vor zwei Jahren mein Buch „Anders als erwartet“ veröffentlichte, in dem ich zwölf Elternpaare zu ihren besonderen familiären Herausforderungen interviewte, zeigten mir die zahlreichen Reaktionen der Leser, dass genau diese Geschichten aus dem Leben berühren und Mut machen. Auf dem Blog finden sich aber auch Reise-, Hotel- und Ausflugstipps, Spielzeug- und Buchempfehlungen, Erziehungs- und Gesundheitstipps. Das Bücherschreiben bleibt parallel zum Bloggen meine große Leidenschaft und die ersten Überlegungen für ein neues Buchprojekt sind gerade abgeschlossen.

 

Viele lieben Dank Alexandra für Deine Zeit und Deine schöne Antworten. Wir würden uns freuen, Dich einmal in Natura kennen zu lernen.

Euch allen eine schöne Restwoche, liebe Grüße.

rosa&limone

 

 

Du bist einzigartig mit Laura von Heute ist Musik

Hallo Ihr Lieben!

In den meisten Bundesländern hat bereits wieder die Schule angefangen. Wir genießen noch unsere letzte Sommerferienwoche und tanken ganz bewusst viel Energie für den baldigen Alltag. Wir haben heute endlich einmal wieder ein Interview mit einer lieben Bloggerkollegin für Euch, die sogar aus Stuttgart kommt, nämlich Laura von dem Blog Heute ist Musik, die auf ihrem Familien-Blogazine über ihr Leben als Dreifachmama von Jimmy (*2011), Luise (*2013) und dem frisch geborenen Oskar (*2016) erzählt. Laura ist Journalistin und leidenschaftliche Bloggerin, meist am Rande des Nervenzusammenbruchs und immer mit einem Zukowski-Ohrwurm im Gehörgang. Wir freuen uns, dass Laura bei unserer Interviewreihe mitgemacht hat:

 

heute ist Musik Laura

Name: Laura

Blog/Website: www.heuteistmusik.de

Beruf: Journalistin und Texterin

Anzahl und Alter der Kinder: Junge (5 Jahre), Mädchen (3 Jahre), Junge (0 Jahre)

 

 

Wie sah Dein Leben vor Deinen Kindern aus?

Es war ruhiger, entspannter, genussvoller, gemütlicher, kultureller, ausgeschlafener und viel weniger schön als jetzt.

 

Was hat sich verändert seit Du Kinder hast? Was vermisst Du heute?

Ich vermisse die Zeit für mich alleine. Joggen gehen, stundenlang lesen, bei Regen drinnen bleiben dürfen und am Wochenende ausgehen. In einer Bar ein oder zwei Gläschen trinken, ohne daran zu denken, dass morgens 6:30 Uhr ein Menschlein an meinem Bett steht, um mich aufzuwecken.

 

Was ist Stil für Dich? Wie hat sich Dein Stil geändert seit Du Kinder hast?

Ein guter Kleidungsstil ist mir sehr, sehr wichtig. Leider bin ich nicht besonders stylisch, sodass mir ein fesches Äußeres nicht immer gelingt. Ich glaube aber, in den letzten Jahren meinen eigenen Stil gefunden zu haben: hochwertige, lässige Oberteile, Seidenschal, Jeans, Turnschuhe und schicke Jacke. Wie so manche Mutter kommen Schuhe mit Absatz nur alle Schaltjahre zum Einsatz. Und die Farbe Weiß ist mit Kindern, die Beerenfrüchte und Schokoeis lieben, tabu.

 

Interview-Laura-3

 

Wie sieht ein ganz normaler Alltagstag bei Euch aus?

Bis vor kurzem habe ich bis Mittags als freie Texterin gearbeitet. Jetzt bin ich ein Jahr in Elternzeit und kümmere mich um unseren Mini. Das Schreiben kann ich aber nicht lassen und blogge, wenn das Baby schläft. Dann erledige ich den Haushalt sowie gigantische Wäscheberge, hole die Großen ab und gehe mit ihnen auf den Spielplatz. Abends bin ich platt wie eine Flunder und drücke dem Mann zur Begrüßung neben einem Küsschen sofort das Baby aufs Auge.

 

Was hat Dich in Deinem Leben geprägt?

Meine Eltern, meine Schwester, mein Mann und meine Freundinnen. Und eine sehr schöne Kindheit, da bin ich wirklich ein absoluter Glückspilz. Aber am meisten prägen mich meine Kinder: durch sie möchte ich ein besserer Mensch werden und reflektiere dadurch sehr viel, was ich sage und tue. Leider bin ich damit nicht immer zufrieden…

 

Was ist Dir wichtig, Deinen Kindern auf Ihrem Weg mitzugeben?

Ganz viel Toleranz und Respekt gegenüber anderen Menschen, aber auch gegenüber sich selbst. Sich so annehmen zu können, wie man ist, und auf die eigene Stärke zu vertrauen. Und wenn was schief geht, bin ich immer da!

 

Dinge, die Dir mit den Kindern am meisten Spass machen?

Unternehmungen aller Art: Kinderfeste, Picknicks, Fahrradtouren, Ausflüge, Zoo- und Theaterbesuche. Und natürlich unsere Urlaube im Allgäu mit Wanderungen, Sommerrodelbahn und Kühe melken.

 

Interview-Laura-2

 

Was macht Dir mit Deinen Kindern gar keinen Spass? Und warum?

Ich bin nicht so gut darin, mit ihnen drinnen zu spielen und beneide meinen Mann und meine Schwester um deren Phantasie. Sie bauen mit den Kindern gigantische Legotürme und Pferdeställe und gehen dabei ganz wundervoll auf die Ideen der Kinder ein. Das kann ich nicht so gut.

 

Wer unterstützt Dich in der Kinderbetreuung?

Meine Eltern kommen einmal die Woche vorbei. Und ich habe hier im Ort ganz zauberhafte Mütterfreundinnen, auf die ich mich verlassen kann. Sie nehmen meine beiden Großen mit zum Turnen, sodass ich Zeit für das Baby habe.

 

Was macht Dich glücklich und was traurig?

Traurig macht mich der Blick in die Nachrichten am Abend. Vor allem seitdem ich Kinder habe, kann ich das Leid von anderen Menschen, zum Beispiel das der vielen Kriegsflüchtlinge, noch schwerer ertragen.

Glücklich macht mich die Zeit mit meiner Familie. Mein Mann hatte jetzt sieben Wochen frei, und wir waren ganz viel zu fünft zusammen. Besser geht es nicht!

 

 

Danke liebe Laura für Dein schönes Interview. Wir freuen uns Dich bald mal auf ein Cafe-Schwätzchen zu treffen!

Falls Ihr weitere “einzigartige” Mamis sucht, schaut doch mal hier vorbei…

 

 

Danke für Deinen Besuch!
Impressum

© Rosa & Limone