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Du bist einzigartig mit Janine von mamour

Hallo Ihr Lieben!

Heute dürfen wir Euch Janine vorstellen, die vor Kurzem gemeinsam mit ihrem Mann Alexander mamour.de gestartet hat – ein Online-Magazin und -Buchportal für junge Mütter und Väter. Hier findet Ihr alles rund um das Thema Baby und Kind und wenn Ihr auf der Suche nach einem besonderen Buch seid, werdet Ihr dort sicherlich fündig. Denn natürlich gibt es unglaublich viel Literatur zu Kinderwunsch, Schwangerschaft, Erziehung etc. – aber die Auswahl fällt oft schwer. In Beiträgen, Bücherlisten und Rezensionen können sich junge Eltern informieren und passende Bücher finden. Ob die schönsten Bücher für Geschwisterkinder, Tipps zum trocken werden, tolle Bilderbücher… dies und vieles mehr findet Ihr auf mamour. Wir finden das Portal wirklich sehr gut und wünschen den beiden natürlich viel Erfolg bei ihrem Start-Up Portal und natürlich auch für die kommende, spannende Zeit mit baldigem Familiennachwuchs.

Janine war so lieb und hat sich für uns Zeit genommen und ein paar Fragen beantwortet:

 

 

Janine-mamour-2

 

Name: Janine Plitsch

Blog: mamour – Online-Magazin für junge Eltern

Beruf: selbstständig, gelernte Buchhändlerin

Anzahl und Alter der Kinder: Tochter (18 Monate), zweite Tochter kommt im Mai 2016

 

Wie sah Dein Leben vor Deinen Kindern aus?

Ich habe zehn Jahre im Einkauf für eine große Buchhandelskette gearbeitet, habe mit Verlagen verhandelt und entschieden, welche Bücher eingekauft werden, also das Sortiment gestaltet. In meiner Freizeit habe ich viel mit Freunden unternommen, bin gereist, war ständig unterwegs, hab das Leben in vollen Zügen genossen. Vor allem habe ich sehr viel gelesen, teilweise bis spät in die Nacht hinein, selbst wenn ich dann am nächsten Tag mit kleinen Äuglein zur Arbeit kriechen musste ☺.

 

Was hat sich verändert seit Du Kinder hast? Was vermisst Du heute?

Mama zu werden krempelt das komplette Leben um, das hört man immer wieder. Natürlich stimmt das, aber irgendwie auch nicht – man bleibt der gleiche Mensch, nur die Prioritäten verschieben sich. Wie viele andere Frauen, die vorher sehr unabhängig und freiheitsliebend waren, habe auch ich mich erst daran gewöhnen müssen, dass es plötzlich ein Wesen gibt, das so vollkommen abhängig von mir ist und meinen Tagesablauf bestimmt. Aber man findet schnell in die neue Rolle rein, und mein Mann und ich versuchen, ein gesundes Mittelmaß zu finden: neben der Zeit, in der unsere Tochter der absolute Mittelpunkt ist, auch bewusst Zeit als Paar zu verbringen und uns Auszeiten zu nehmen. Dadurch vermisse ich nicht viel – wenn überhaupt fehlt mir, dass man mit Kind nicht mehr ganz so spontan sein kann.

Eine große Veränderung gab es beruflich, denn während der Elternzeit habe ich beschlossen, nicht in meinen Job zurückzukehren und mich selbstständig zu machen. In der Schwangerschaft und in der ersten Zeit mit Baby habe ich gemerkt, wie unglaublich viel Literatur es zu Kinderwunsch, Schwangerschaft, Erziehung etc. gibt – und wie schwer die Auswahl z.B. bei Amazon fällt. Im Dezember 2015 sind wir deshalb mit mamour online gegangen – auf der Plattform wollen wir mit Expertentipps, Bücherlisten und Rezensionen junge Eltern informieren und ihnen bei der Auswahl passender Literatur helfen.

 

Was ist Stil für Dich? Wie hat sich Dein Stil geändert seit Du Kinder hast? 

Stil ist etwas sehr Persönliches und bei mir launen- und tagesformabhängig. Die Art der Kleidung wirkt sich auch stark auf meine Stimmung und mein Selbstgefühl aus: Wenn ich morgens mal nicht so gut gelaunt bin und mich dann bewusst schick anziehe, fühle ich mich sofort besser. Ich kleide mich aber genauso gerne sportlich.

In der ersten Zeit als Mama habe ich mich vor allem praktisch angezogen – mein T-Shirt musste sich gut zum Stillen eignen und auch mal dreckig werden dürfen (meine Tochter war ein absolutes Spuck-Baby). Da ich schnell wieder schwanger geworden bin, habe ich nicht wirklich zu meinem vorigen Stil zurückgefunden, obwohl ich nach der Geburt schnell meine alte Figur wiederhatte. Ich mag meine Umstandsmode, betone gerne meinen Babybauch – ich empfinde das Schwangersein als eine wunderschöne Zeit (und freue mich natürlich trotzdem auch wieder auf meine anderen Klamotten, aber die werde ich ja noch lange genug tragen können . . . ☺).

 

Janine-mit-Babybauch

 

Wie sieht ein ganz normaler Alltagstag bei Euch aus?

Mein Wecker klingelt morgens um sieben Uhr. Ich mache mich schnell fertig und wecke dann unsere Tochter, ziehe sie an und mache ihr ein Fläschchen Milch, das sie trinkt, während ich ihr Frühstück für den Kindergarten vorbereite. Um kurz vor acht bringe ich sie zum Kindergarten, der glücklicherweise fußläufig ist. Zu Hause setze ich mich dann vor meinen Laptop und arbeite den Vormittag über an mamour. Um halb eins hole ich unsere Tochter wieder vom Kindergarten ab. Sie hält dann noch eine Stunde Mittagsschlaf, die ich nochmal zum Arbeiten nutze. Der Nachmittag gehört dann ganz uns beiden, wir gehen spazieren, einkaufen, zum Kinderturnen oder treffen uns mit anderen Mamas und ihren Kindern. Um 19 Uhr essen wir zu dritt, anschließend spielt mein Mann noch mit der Kleinen und bringt sie dann ins Bett. Ab halb neun beginnt für meinen Mann und mich der (meist) entspannte Teil des Abends.

 

Was hat Dich in Deinem Leben geprägt?

Definitiv meine Eltern und die restliche Familie. Ich hatte eine sehr glückliche Kindheit und hab mich in der Familie sehr geborgen gefühlt. Meine Eltern haben meine Schwester und mich zu selbstständigen und unabhängigen Menschen erzogen – das hat mir große Kraft gegeben, auch mal nicht so schöne Zeiten und Schwierigkeiten, die sich einem in den Weg stellen, zu überstehen und mit Selbstbewusstsein zu bewältigen.

 

Was ist Dir wichtig Deinen Kindern auf Ihrem Weg mitzugeben?

Empathie, Respekt und Toleranz gegenüber allen, auch andersdenkenden Menschen, Großzügigkeit, Offenheit – und vor allem ein gesundes Selbstbewusstsein.

 

Dinge, die Dir mit den Kindern am meisten Spaß machen?

Ich mache am liebsten Quatsch/Blödsinn mit meiner Tochter, wir kitzeln uns gegenseitig und lachen viel. Ich finde es toll, dass meine Tochter schon mit ihren 18 Monaten Humor zeigt. Außerdem unternehmen wir viel und verbringen viel Zeit draußen. Ich spiele aber auch gerne Duplo mit ihr oder lese ein Buch (auch zehn Mal hintereinander). Und ich kuschle sehr gerne mit ihr, was leider nicht so oft vorkommt, da sie nicht so der Kuschel-Typ ist – nur wenn sie müde oder krank ist oder ihr etwas unheimlich ist (eine neue Situation, fremde Leute) wird sie anhänglich, und diese Momente koste ich dann aus ;-) .

 

Was macht Dir mit Deinen Kindern gar keinen Spaß? Und warum?

Sie antreiben müssen, wenn wir es eilig haben. Nach dem Baden ihre Haare abduschen müssen, weil sie das so schlimm findet, es aber leider sein muss. Bis jetzt sind es noch Kleinigkeiten… ich hab aber mit den älteren Kindern meiner Schwester (sie hat vier, die beiden älteren sind jetzt 5 und 7) gemerkt, dass ich nicht so der Rollenspiel-Typ bin: Mir macht es keinen Spaß, z. B. mit meinem Neffen und seinen Autos „Kämpfe“ ausfechten zu müssen oder mit meiner Nichte und ihren Filly-Pferden Geschichten auszuleben. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird mir das aber mit meinen Kindern noch bevorstehen.

 

Ein Tipp von Dir, tolles Spiel, tolles Buch, tolle Kinderklamotten…?

Da unsere Tochter auf beiden Familienseiten das vierte Enkelkind ist, gibt es so viele Kinderklamotten, dass ich bis auf 1-2 Sachen, denen ich nicht widerstehen konnte, bis jetzt selber nichts gekauft habe – ich denke nicht, dass mir da was entgeht, denn wenn ich sehe, in welchen Kaufrausch andere Eltern geraten… Wir haben aber auch das Glück, dass unsere Schwestern einen guten Kinderklamottengeschmack haben. ;-)

Unsere Tochter spielt gerne Duplo, für Gesellschaftsspiele (ich spiele gerne!) ist sie noch zu klein, aber ich freue mich darauf. Genauso wie ich mich darauf freue, ihr längere Geschichten vorzulesen. Mein Vater hat uns damals über Tage und Wochen hinweg aus Büchern wie der „Schatzinsel“ von Robert Louis Stevenson vorgelesen, das gehört zu meinen schönsten Kindheitserinnerungen, und das möchte ich mit meinen Kindern auch machen. Was Bücher angeht sind wir noch in der Fühlbuch- und Pappbilderbuchphase ☺.

 

Wer unterstützt Dich in der Kinderbetreuung?

Mein Mann ist wie ich selbstständig tätig und arbeitet viel von zuhause aus. Er ist ein sehr begeisterter und engagierter Vater – ich würde daher nicht von Unterstützen sprechen, denn das impliziert, dass die vorrangige Verantwortung und „Arbeit“ bei mir liegt, wir erziehen gemeinsam. Klar kümmere ich mich vorrangig um unsere Tochter, aber er ist stets präsent.

Ende letzten Jahres sind wir in die direkte Nachbarschaft zu meiner Schwester mit ihrer Familie gezogen, und auch meine Mutter wohnt nicht weit entfernt, so dass ich Unterstützung habe, wenn ich sie benötige.

 

Janine-von-mamour

 

Was macht Dich glücklich und was traurig?

Familienzeit macht mich glücklich, gemeinsame Urlaube oder Ausflüge, Zeit mit Freunden. Und dann auch immer wieder ein gutes Buch! Ich bin ein durchweg positiver Mensch und kann mich auch über Kleinigkeiten tierisch freuen, was meinen Mann immer wieder zum Schmunzeln bringt.

Traurig und wütend macht mich Ungerechtigkeit in jeglicher Form – da kann ich auch mal richtig ausfallend werden.

 

Danke liebe Janine für das schöne Interview!!!!! Weitere Interviews toller Frauen und Mütter findet Ihr hier.

 

 

Du bist einzigartig mit Tanja von SCHWABEN-MOM

Hallo Ihr Lieben!

Es gibt sehr viele Mama- und Familienblogs im Raum Berlin und Hamburg, aber nur recht wenige im Raum Stuttgart. Einer von Ihnen ist der Blog SCHWABEN-MOM aus Stuttgart, der von Tanja Reiners gegründet wurde. Die Verlagskauffrau und Betriebswirtin stammt aus Hannover und lebt, als zugereiste SCHWABEN-MOM, mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Stuttgart. Ihr haben wir bereits vor einiger Zeit ein Interview gegeben. Wenn Ihr es nachlesen möchtet, findet Ihr es hier.

SCHWABEN-MOM ist eine Plattform für moderne Mütter in Stuttgart & Region, die etwas erleben möchten, sich weiter entwickeln und das Leben in vollen Zügen genießen möchten – mit Kindern und ohne Kinder. Schaut dort einmal vorbei, es lohnt sich!

Wir freuen uns, dass Tanja bei unserer Interviewreihe mitgemacht hat und bedanken uns für die persönlichen Antworten:

 

Tanja-Reiners-Schwabenmom

Name: Tanja Reiners

Blog: Mama-Blog SCHWABEN-MOM

Beruf: Leiterin Corporate Publishing in einer Agentur (Yaez) für Kinder- und Jugendmedien

Anzahl und Alter der Kinder: 2 (6 und 10 Jahre)

Copyright Fotohaus Kerstin Sänger

 

Wie sah Dein Leben vor Deinen Kindern aus?

Ganz anders: viel Arbeit, viel Sport, viele Kinoabende, viel Zeit für mich.

 

Was hat sich verändert seit Du Kinder hast? Was vermisst Du heute?

Alles hat sich verändert. Das Leben ist lauter, bunter, anstrengender und schöner geworden. Manchmal vermisse ich ein bisschen mehr Zeit für mich, aber das kommt langsam wieder.

 

Was ist Stil für Dich? Wie hat sich Dein Stil geändert seit Du Kinder hast?

Stil ist das, womit man sich wohlfühlt. Etwas, das die eigene Persönlichkeit unterstreicht und authentisch macht. Der Stil ändert sich aber mit jeder Lebensphase und mit dem Älterwerden. Und ich bin da immer auf der Suche. Aber wichtiger ist mir vor allem, dass ich mich in meiner Haut wohlfühle als in irgendeiner Klammotte.

 

Wie sieht ein ganz normaler Alltagstag bei Euch aus?

Auf den letzten Drücker aufstehen, gemeinsam frühstücken und dann brechen alle auf – zur Schule und zur Arbeit. Ich bin jeden Mittag zum Essen wieder zurück, auch wenn das sehr sportlich ist, ist mir das sehr wichtig. Wenn die Kinder aus der Schule zurück kommen, haben sie so viel zu erzählen. Es ist auch ihnen wichtig, dass jemand da ist und ihnen zuhört. Nach dem Essen gibt es eine Ruhephase, danach machen wir Hausaufgaben. Und dann gehen die Nachmittagstermine bei den Kindern los, oder die Verabredungen. Aber wir sind nicht jeden Tag verplant – wir sind alle gerne Zuhause und haben auch öfter gar nichts vor.

 

Was hat Dich in Deinem Leben geprägt?

Vieles. Meine Eltern, meine Heimat (der Norden), mein Leistungssport in der Kindheit. Ich komme aus Norddeutschland und man spürt erst, wenn man eine längere Zeit weg ist, wie sehr uns unsere Heimat prägt. Ich fühle mich hier in Stuttgart sehr wohl, aber ich vermisse das raue Wetter, die vielen Badeseen, die Fahrradwege in der Stadt, die weiten Felder und Wiesen und die direkte Art der Norddeutschen.

Auch meine Eltern haben mich sehr geprägt. Sie waren damals noch sehr junge Eltern und wir wurden recht frei erzogen. Sie haben uns auch mehr zugetraut, als wir unseren Kindern heute. Dadurch waren wir schon viel früher selbstständig.

Ich habe meine ganze Kindheit und Jugend in der Turnhalle verbracht. Ich habe Rhythmische Sportgymnastik gemacht und jeden Tag im Bundesleistungszentrum in Hannover trainiert. Dadurch habe ich Disziplin gelernt, dass man immer an sich arbeiten muss und dass man auch mal über seine Schmerzgrenze gehen kann. Ich glaube, dadurch habe ich heute eine recht hohe Frustrationstoleranz.

 

Was ist Dir wichtig Deinen Kindern auf Ihrem Weg mitzugeben?

Dass sie ihren eigenen Weg selber finden. Dass sie wissen, was ihnen gut tut und was nicht und ihrem Gefühl folgen – unabhängig von anderen. Dass sie sich ihre eigene Meinung bilden und Dinge kritisch hinterfragen. Und natürlich viel Liebe und eine starke Beziehung zu uns Eltern und viel Vertrauen. Dass wir immer im Kontakt bleiben, auch in schwierigeren Situationen. Aber das ist ja die Voraussetzung für alles andere.

 

Dinge, die Dir mit den Kindern am meisten Spass machen?

Einfach das Zusammensein zu viert. Ich lese immer noch gerne vor, auch wenn meine Kinder jetzt schon selber lesen. Und wir reden sehr viel miteinander. Meine Kinder haben mittlerweile schon einen sehr coolen Humor entwickelt, der auch genau meiner ist. Wir können uns sehr gut zusammen schlapp lachen.

 

Was macht Dir mit Deinen Kindern gar keinen Spass? Und warum?

Das sind meistens diese typischen Alltagsdinge die jeder kennt, wie Anziehen, Hausaufgaben, Aufräumen – die nerven alle in der Familie und bieten auch immer wieder Konfliktpotential. Aber auch das gehört ja einfach zum normalen Familienleben dazu.

 

Ein Tipp von Dir, tolles Spiel, tolles Buch, tolle Kinderklamotten…?

Früher haben wir alle die Dr. Brumm Bücher vom Thienemann Verlag geliebt und so oft gelesen bis wir sie auswendig konnten. Eines unserer Lieblingsbücher ist das ABC der Schadenfreude – sehr krasser Humor, aber sehr lustig. Und das Architekturbuch Treppe, Fenster, Klo für Kinder vom Moritz Verlag.

 

Wer unterstützt Dich in der Kinderbetreuung?

Mein Mann und ich sind ein gutes Team. Leider haben wir keine Großeltern vor Ort, dafür aber ein gutes Elternnetzwerk.

 

Was macht Dich glücklich und was traurig?

Es sind ja meistens die kleinen, leisen Momente, die einen glücklich machen. Im richtigen Moment, die richtige Musik im Auto hören, die Kinder auf der Rückbank, alle sind fröhlich und munter – das gibt mir eine tiefe Zufriedenheit. Wenn jemand aus der Familie traurig ist, bin ich auch traurig – da kann man sich emotional nicht abgrenzen, wenn man so eng zusammengehört.

Du bist einzigartig mit Maria von Heldenschnute

Hallo Ihr Lieben!

Heute dürfen wir Euch Maria vorstellen, mit der wir seit einiger Zeit zusammen arbeiten und die einen kleinen, aber feinen Online-Shop auf die Beine gestellt hat mit Namen Heldenschnute.

Maria ist Social Media Managerin und Journalistin. Durch die Geburt ihres Sohnes hatten sich ihre Interessen etwas verschoben und sie suchte nach Hilfsmitteln, die das Leben mit Kind erleichtern können. Und so stieß sie im Internet auf die Seite der Amerikanerin Mecinna Price. Mecinna hat fünf Kinder, und um ihren Familienalltag einfacher und entspannter zu machen, entwickelte sie eine Produktlinie von kleinen Helfern. Maria testete sie alle aus und war sofort begeistert. Die formschönen, farbenfrohen und vor allem praktischen Produkte machen den Alltag mit Kindern entspannter und unbeschwerter. So kam es, dass Maria heute die alleinigen Vertriebsrechte für Deutschland von Price Products hat und die Produkte bei Heldenschnute anbietet.

Wir haben Maria nun einige Fragen rund um ihr (Familien-) Leben gestellt:

 

Maria-Heldenschnute

Name: Maria Collodoro

Blog / Shop: www.heldenschnute.de

Beruf: Social Media Managerin & Journalistin (FJS) & Online-Shop-Betreiber

Anzahl und Alter der Kinder: Einen Sohn, 2 Jahre und 5 Monate

 

Wie sah Dein Leben vor Deinen Kindern aus?

Ich war lange Single und habe mein Leben sehr genossen, ich habe gerne viel gearbeitet und meine Freizeit am Abend mit Freunden bunt gestaltet. Mal etwas Kulturelles, mal was Sportliches oder einfach einen guten Wein und ein gutes Essen genossen. Ich bin viel gereist und habe in Südafrika gelebt. Ich fand mein Leben auch ohne Kind sehr lebenswert und erfüllt.

 

Was hat sich verändert seit Du Kinder hast? Was vermisst Du heute?

Erst einmal hat sich meine Selbstbestimmtheit extrem verändert, gerade in den ersten Monaten fühlte ich mich so sehr fremdbestimmt. Was ich vermisse? Ich würde sagen Zeit und vor allem mehr Energie. Ich schaffe mir regelmäßige Auszeiten, das kann mal ein Wochenende auf Mallorca in einem Frauen-Ashram sein oder einfach nur ein Wellness-WE mit meinen Freunden. Hier versuche ich meine Energie-Speicher aufzuladen.

 

Was ist Stil für Dich? Wie hat sich Dein Stil geändert seit Du Kinder hast?

Oh, früher habe ich sehr gerne neue Trends ausprobiert und war streckenweise durchaus mutig. Meistens trug ich hohe Schuhe, zumindest im Büro und ich habe mich gerne zurecht gemacht. Heute versuche ich mich für die Arbeit auch noch etwas herzurichten, aber mein Stil ist eher klassisch und durchaus langweilig geworden. Für die Freizeit mit meinem Sohn wähle ich eher etwas Bequemes. Ich wäre aber lieber eine dieser Frauen, die trotz Kind von oben bis unten farblich aufeinander abgestimmt und stilvoll durchs Leben gehen, aber dazu fehlt mir dann wieder die Energie. :(

 

Wie sieht ein ganz normaler Alltagstag bei Euch aus?

6:00 Uhr klingelt der Wecker, 7:00 Uhr wecke ich meinen Sohn, während sich mein Mann fertig macht, dann fahre ich ins Büro, Meetings und das Tagesgeschäft werden begleitet und erledigt. Um 14:00 Uhr stürme ich aus dem Büro, da ich um 14:30 Uhr meinen Sohn aus der Kita abhole. Ab dann ist nur noch mein Sohn dran, entweder

treffen wir uns mit Freunden oder wir spielen zu Hause, oder die Großeltern kommen. Wenn mein Mann gegen 18.30 Uhr nach Hause kommt, beschäftigt er sich mit dem Kleinen und ich nutze die Zeit für Heldenschnute und arbeite Bestellungen ab. Oder für die Hausarbeit, oder für Freunde oder für Sport, oder für mich!

 

 

Maria

 

Was hat Dich in Deinem Leben geprägt?

Am meisten hat mich glaube ich meine Zeit in Südafrika geprägt. Eine Freundin in Kapstadt ist sehr aktiv in der Unterstützung von Aids-Waisenhäusern und so war ich einige Male mit. Es war eine so schöne und lebensfrohe Zeit und diese Kinder sind so wahnsinnig lebensbejahend, dass ich nach meiner Rückkehr dieses Jammertal hier zum Teil nicht ertragen konnte. Wir leben hier alle so gut und wissen das nicht zu schätzen, das macht mich manchmal traurig und zumeist wütend.

 

Was ist Dir wichtig Deinen Kindern auf Ihrem Weg mitzugeben?

Ich wünsche mir, dass mein Sohn weltoffen und ohne Vorurteile durchs Leben geht. Ich hoffe, dass er sich nicht nur von einer Meinung blenden lässt und immer den Mut haben wird, auch mal zu hinterfragen und auch zwischen den Zeilen zu lesen. Er sollte respektvoll mit den Menschen umgehen. Und er sollte jeden Tag lachen, mit anderen und auch über sich selbst. Ich hoffe natürlich auch, dass er geliebt wird und in der Lage sein wird zu lieben.

 

Dinge, die Dir mit den Kindern am meisten Spass machen?

Wir lachen sehr viel, obwohl er noch so klein ist haben wir denselben Humor und können über Blödsinn so unbeschwert lachen. Ich liebe seine Unbekümmertheit. Es macht mir so viel Freude zu sehen, dass er an unserer Seite immer mutiger wird und Dinge selber ausprobieren möchte. Das macht mich so stolz. Jeden Tag genieße ich diese kleinen Augenblicke.

 

Was macht Dir mit Deinen Kindern gar keinen Spass? Und warum?

Uii diese kleinen Diskussionen um Alltägliches, die jeden Tag gemacht werden wie Zähneputzen oder Waschen. An einem Tag ist das gar kein Thema, am nächsten ein Staatsakt und meistens sind das diese Tage, die eh schon stressig sind.

 

Maria-Collodoro-Heldenschnute-Interview

 

 

Ein Tipp von Dir, tolles Spiel, tolles Buch, tolle Kinderklamotten…?

Wir mögen die Streit- und Versöhnungsgeschichten von der blöden Ziege und der dummen Gans. Hier werden beide Perspektiven aufgezeigt, das gefällt mir.

Selbstverständlich die kleinen Helferlein von Heldenschnute, die den Alltag mit Kindern, doch ein wenig vereinfachen.

 

Wer unterstützt Dich in der Kinderbetreuung?

Meine Mutter, meine Schwiegereltern und meine Freundin, sprich seine Patentante.

Da aber keiner von denen in unserer Stadt wohnen in aller erster Linie mein Mann. Ach ja, und noch die Kita.

 

Was macht Dich glücklich und was traurig?

Glücklich macht mich mein Leben. Glücklich macht mich mein lebensfroher und neugieriger Junge. Glücklich macht mich mein geduldiger Mann. Glücklich machen mich ehrliche Momente mit Freunden. Glücklich macht mich Gesundheit. Glücklich machen mich spannende Projekte. Glücklich macht mich Albernheit, Tiefsinnigkeit und Interviewanfragen, sprich ernsthaftes Interesse an meiner Person :)

Traurig machen mich im Moment dumme Menschen, die sich schnell verunsichern lassen und nichts hinterfragen. Traurig machen mich Ungerechtigkeiten, Intrigen, Krankheit und Hilflosigkeit.

 

 

Liebe Maria, vielen lieben Dank für das schöne und sympathische Interview mit Dir!

Euch allen wünschen wir eine schöne Restwoche, seid lieb gegrüsst

rosa&limone

 

Danke für Deinen Besuch!
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