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Unser treuer Begleiter: Das schlechte Gewissen

 

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Hallo Ihr Lieben!

Seit wir Kinder haben, gibt es einen treuen Begleiter an unserer Seite. Der zuverlässig und in schöner Regelmäßigkeit zu uns kommt, egal in welcher Situation wir stecken. Dieser treue Begleiter nennt sich schlechtes Gewissen. Der sicherste Begleiter von allen Müttern.

Egal, wie viele Kinder wir haben, ob ein Kind oder Großfamilie, verheiratet, alleinerziehend oder Patchworkfamilie, ob wir arbeiten, vielleicht in Teilzeit oder doch als Karrierefrau. Mit dem Gefühl, mal wieder die schlechteste Mutter der Welt zu sein, sind wir ganz sicher nicht alleine. Warum ist das denn so?

Es gibt dieses schlechte Gewissen in den unterschiedlichsten Momenten: Wenn man einmal wieder die Nerven verliert, nachdem man hundert Mal das gleiche zu den Kindern gesagt hat. Wenn man die Kids vor den Fernseher setzt, damit man einmal in Ruhe duschen kann. Wenn man es nicht schafft zu kochen und es mal wieder Miracoli gibt. Wenn wir trotz Bemühungen zu spät im Kindergarten erscheinen, die Tür bereits abgeschlossen ist und der Sohn weint. Wenn das Kind bei den Hausaufgaben herum trödelt, so dass man zeitlich in Verzug kommt und man keine Geduld zeigt. Wenn das Kind eine schlechte Note im Vokabeltest hat und wir denken, dass wir mehr mit ihm hätten lernen müssen. Wenn uns einfach alles zu viel ist und wir uns nur noch im Kreise drehen…

Es gibt viele Situationen, die schwierig sind, in denen wir genervt reagieren und wütend auf die Kinder sind, wobei diese ja gar nichts dafür können. Dann zweifeln wir an uns! Aber wer kennt sie nicht diese Zweifel?

Hilfe in diesen Situationen sind immer unsere Freundinnen. Denen es genauso geht, die uns zu gut verstehen, uns trösten und immer wieder versichern, dass alles gut ist. Wir erzählen uns dann Geschichten, wie es uns so ergeht in unserem Alltag, was wir alles falsch machen, lachen und fühlen uns schon etwas besser. Wir motivieren uns, sagen uns, dass wir das alles schon toll und gut machen und wir alle nur Menschen sind. Wir schauen unsere Kinder an, denen es gut geht, die sich toll entwickeln…

 

Denkt daran, dass es nirgends perfekt ist, auch wenn es manchmal so scheint. Auch andere Kinder verhalten sich pubertär und trotzig, auch andere Eltern haben nicht die beste Geduld und kaufen zum Kindergeburtstag auch mal einen fertigen Kuchen und zaubern keine dreistöckige Geburtstagstorte. Habt kein schlechtes Gewissen und sucht nicht immer nur die Schuld bei Euch! Entspannt Euch, versucht Euch aktiv aus den Situationen heraus zu nehmen und tut Euch etwas Gutes (ein kleines Stückchen Schokolade mit einem Cappuccino kann da wahre Wunder bewirken). Schnell sieht die Welt schon wieder anders aus. Denkt daran, was alles gut läuft und seid stolz darauf. Sammelt Kraft, damit ihr gefeit seid, wenn das nächste Mal das schlechte Gewissen als treuer Begleiter an Eure Tür klopft.  Vielleicht solltet Ihr ihm gleich einmal ein Tässchen Cappuccino anbieten…

 

Liebe Grüße

rosa&limone

 

 

Sind Jungs automatisch kleine Machos?

Hallo Ihr Lieben!

Jungs dürfen wild sein und wisst ihr auch warum? Weil sie Jungs sind und keine Mädchen. Jungs und Mädchen unterscheiden sich gravierend voneinander und das ist auch gut so. Sie sind wild,  toben und kämpfen gerne mit Freunden und Geschwistern und auch sehr gerne spielerisch mit einem Erwachsenen. Es ist wichtig dass sie ihre Kraft und Stärke messen können, denn sie ziehen daraus ihr Selbstbewusstsein, erfahren aber auch ihre Grenzen. Sie sind liebenswerte Racker, manchmal schon ganz schön kleine Machos, mit allzu oft viel zu viel Testosteron.

Schon wenn die Kinder noch sehr klein sind erkennt man bei Treffen mit Freunden und deren Kindern, dass das Spielverhalten von Jungs und Mädchen sehr unterschiedlich ist. Natürlich gibt es die Klischees, dass Jungs gerne aktiv und lebhaft sind, Mädels hingegen lieber basteln.

Unsere Jungs lieben natürlich die typischen Jungsspiele, wobei sie alle auch bei kreativen Spielen sowie beim Basteln ausdauernd sein können. Wir finden aber, dass Jungs sich immer wieder (testosterongetrieben) auspowern müssen und die kleinen Machos natürlich auch liebend gerne die Mädchen ärgern. So mögen sie möglichst wilde Spiele im Freien, bei dem Hierarchien, Dominanz, und Rivalitäten ausprobiert und ausgekämpft werden.

 

 

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Sie klettern auf den höchsten Baum, kämpfen sehr gerne (auch mit den Mädchen), suchen ihre Grenzen und nehmen, wenn es Ihnen zu langweilig wird, eben auch gerne die Spielsachen der Mädchen weg. Jungs können es nicht verstehen, wie man stundenlang Mandalas ausmalen kann.

Aber Jungs sind anders als Mädchen und gerade das finden wir schön. Ständiges Kräftemessen, immer betonen wer schneller, besser, stärker ist, das ist mitunter für uns Eltern  zwar recht anstrengend. Aber unsere Jungs sind auch sehr lässig, witzig, unkompliziert, ritterlich, männlich, cool, stark, nicht nachtragend und beschützend. Im Laufe der Jahre haben wir gelernt, dass es einfach dazu gehört so zu sein. Dass wir als Mütter und Frauen uns auch zurücknehmen müssen – und von unseren Vorstellungen und Rollenklischees Abstand nehmen sollten. Da wir ja auch keine Softies erziehen möchten, sondern coole Männer, die aber auch liebenswert und nett sind. Wir finden es auch sehr wichtig, dass Jungs tolle männliche Vorbilder haben, mit denen sie Dinge unternehmen, so ganz unter Männern. Das muss gar nicht einmal der Papa sein…

 

 

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Heutzutage werden Jungs viel zu oft von Frauen erzogen. Das sind in erster Linie wir Mütter, sehr häufig haben Jungs eine alleinerziehende Mutter. Im Kindergarten und in der Schule sind die Erziehungsberechtigten meist weiblich, ein männlicher Erzieher ist leider in der Minderheit. Zu oft erleben Jungs dann, dass sie zu wild, zu laut, zu dominant, unkonzentriert und anstrengend seien und dass es eigentlich im Alltag manchmal gar nicht so gut ist, ein “richtiger Junge” zu sein.

Erst vor einiger Zeit hatten wir im Kindergarten das Problem, dass eine Erzieherin die wilden Jungs zur Strafe und zur „Beruhigung“ auf den stillen Stuhl gesetzt hatte. Das gab natürlich bei den Jungsmamis einen großen Aufschrei und es wurde viel diskutiert. An die Elternabende können wir uns noch gut erinnern. Es wurde dann beschlossen, dass es genau der falsche Weg ist, lebhafte Jungs mittels einer „Still-halte-Strafe“  erziehen zu wollen. Das morgendliche Stuhlkreis mit anschließendem Basteln wurde daher ein wenig abgekürzt und die Aufenthaltsdauer im Garten ein wenig verlängert. Und plötzlich waren sie weg, die Probleme mit den wilden Jungs.

Wenn wir unsere Jungs fragen: “Warum dürfen Jungs wild sein”, dann kommt als deutliche Antwort: “Warum? Na weil sie Jungs sind, Mama.” Ist doch eigentlich logo oder?

 

Liebe Grüße

rosa&limone

 

Die Handy-­Karte, die mitwächst

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Hallo Ihr Lieben!

Auch bei uns trägt das Thema Handy eigentlich täglich zu Diskussionen bei. In unseren Familien gibt es ein ungeschriebenes Gesetz: Ein Handy gibt es erst zur weiterführenden Schule, also so mit 10 Jahren. Diese Regel zu akzeptieren war beim ältesten Kind eigentlich gar kein Problem, aber trotzdem wurde im letzten Grundschuljahr sehnsüchtig auf das eigene Handy hin gefiebert. Bei den jüngeren Geschwistern sehen die Diskussionen bereits ganz anders aus, da sie Tag für Tag mitbekommen, dass das große Geschwisterkind sehr gerne Zeit mit dem Handy verbringt. Von daher besteht auch schon bei den Kleineren der große Wunsch nach einem eigenen Smartphone.

Luca bekam sein Handy zu Beginn der weiterführenden Schule, bestückt mit einer Handykarte. Internet konnte er nur bei uns zu Hause über Wlan nutzen. In den letzten Sommerferien verbrachte Luca eine Woche im Zeltlager und war daher nur über sein Handy erreichbar. Leider mussten wir feststellen, dass sein Guthaben ziemlich schnell geschrumpft ist. Zu unserer Verwunderung meldete er sich aufgrund des nicht mehr vorhandenen Guthabens nicht mehr bei uns, was uns natürlich etwas Sorgen bereitete. Danach suchten wir nach einer besseren Alternative, die für uns alle stimmig ist. Die Frage nach dem ersten eigenen Handytarif steht bei vielen Familien im Spannungsfeld zwischen Eltern und Kindern und ist somit alltäglicher Interessenskonflikt. Bei den Kindern steht der Wunsch nach Freiheit im Vordergrund und bei den Eltern aber auch die Angst der unsachmässigen Nutzung des Handys und des daraus resultierenden Kontrollverlustes. Für uns als Eltern ist es sehr wichtig einen Überblick zu behalten, wie viel die Kinder telefonieren und auf welchen Internetseiten sie sich bewegen.

Da es ja heutzutage viele Mobilfunkanbieter und einen wahren Tarifdschungel gibt, ist es für uns als Eltern sehr schwierig das passende Angebot zu finden.

Wir wurden auf das Angebot der Telekom aufmerksam, die mit MagentaEINS ein Bündelprodukt anbietet: Wenn man Festnetz und Mobilfunk bereits bei der Telekom hat, dann sind bis zu vier Handykarten inklusiv die jeweils mit den Bedürfnissen der Eltern bzw. der Kinder mitwächst und sie bei ihrem mobilen Start begleitet. Mit dieser Zweitkarte wird das Kind langsam an das Thema Handy herangeführt. Zu Beginn liegt der Schwerpunkt auf Telefonieren und SMS schreiben. Wenn das Kind dafür bereit ist, können wir jederzeit Datenpakete dazu buchen und diese nach Bedarf erweitern, um Schritt für Schritt in das Thema hineinwachsen zu können. Das Tempo dabei bestimmen wir. Daher finden wir den sanften Einstieg in die mobile Welt des Kindes sehr gut und wissen aus eigener Erfahrung, dass, wenn das Kind wächst, auch die mobilen Ansprüche wachsen.

Unser zweites Kind Finn steht aktuell ebenfalls in den Startlöchern und wird bald sein erstes Smartphone bekommen: Finn wird mit dieser Basisvariante der Zweitkarte beginnen. Das bedeutet, er kann ins Mobilfunknetz der Telekom via Flat telefonieren und SMS verschicken. Außerdem kann man eine Festnetznummer bestimmen, die immer kostenlos erreicht werden kann, auch wenn das Guthaben erschöpft ist. Das ist natürlich vor allem in Notfällen sehr wichtig, was uns als Eltern sehr beruhigt. Er bekommt zudem anfangs eine Internetsperre, die wir sehr sinnvoll finden. So ist er als junger Handynutzer sicher unterwegs.

 

 

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Luca, der Ältere, hingegen bekommt sein Surf-Paket aufgestockt. Auch unter den Geschwistern ist es uns wichtig, dass Unterschiede in der mobilen Handynutzung gemacht werden, je nach Alter der Kinder.

Was uns auch besonders gut gefällt ist das mögliche Bezahlverfahren. Je nach gewähltem Tarif erfolgt die Abbuchung des monatlichen Grundpreises bequem über den Mobilfunk Hauptvertrag oder einfach vom Prepaid-Guthabenkonto, das auch über das Taschengeld der Kinder geregelt werden kann.

Das Video „Berg und Tal statt digital“ müsst Ihr Euch unbedingt ansehen. Wir mussten sehr schmunzeln, da wir genau die gleiche Diskussion über Handys auf der Klassenfahrt bei einem Elternabend hatten. Zum Entsetzen der Kinder (und auch mancher Eltern) wurde bei uns Handyverbot auf der Klassenfahrt erteilt. Hier das witzige Video:

 

 

 

 

 

Wie handhabt Ihr das Thema Handy? Wie lange darf Euer Kind am Tag das Handy benutzen, gibt es da Regeln? Wir sind gespannt auf Eure Erfahrungswerte.

Liebe Grüße rosa&limone

 

//mit freundlicher Unterstützung der Telekom//