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Du bist einzigartig mit Claire von CAPPUMUM

Hallo Ihr Lieben!

Wir waren ja vor Kurzem zum Netflix Bloggerevent in München und wie Ihr ja bestimmt wisst, haben wir wirklich einen Narren an München gefressen. Die Stadt hat einfach Flair, die Lage ist gigantisch mit der Nähe zu Seen, Bergen und auch Italien und wir sind immer sehr gerne auf Besuch dort. Beim Event haben wir eine Mama-Bloggerin kennen gelernt, die uns wirklich gleich super sympathisch war, die sich auch durch ihren Style und durch ihre lebendige Art und Gestik von den anderen Bloggerinnen deutlich abgehoben hat. Wir sprechen von Claire von Cappu Mum, die Mama eines Vierjährigen und wohnhaft im schönen München ist mit einer wahnsinnigen Leidenschaft für Mode (finden wir natürlich supi)! In ihrer Freizeit tanzt sie klassisches Ballett, was man an ihrer tollen Figur sehen kann und seit sie Mama ist, kann sie ohne roten Lippenstift nicht leben – das kommt uns natürlich bekannt vor, denn unserer rosa geht es ja genau so.

Ihr fragt Euch vielleicht, warum Claire den Blog Cappu Mum genannt hat? Den Spitznamen bekam sie von ihrem Freund, als ihr Sohn Oskar ungefähr fünf Wochen alt war und sie es zu ihrem täglichen Sport machte, mit Baby im Café abzuhängen, Cappuccino zu schlürfen und sich den neusten Modemagazinen hinzugeben.

Auf Cappumum ist sie immer auf der Suche nach neuen Plätzen, Beschäftigungen mit Kids – auch an verregneten Tagen, Modetrends für Mamis & Minis, Shops, schönen Events, familientauglichen Restaurants, Ausflugszielen und Schuhen, natürlich mit Schwerpunkt München!

Wir durften Claire unsere Interviewfragen stellen und freuen uns nun über ihre schönen Antworten! Liebe Claire, vielen lieben Dank für Deine Zeit!

 

 

Claire-Interconti

Name: Claire Nizeyimana

Blog: Cappu Mum

Beruf: In Teilzeit tätig

Anzahl und Alter der Kinder: 1 Kind, Oskar, 4 Jahre

 

 

 

Wie sah Dein Leben vor Deinem Kind aus?

Arbeiten, Ballett, viel Ausgehen, lange Schlafen… Ein klassisches Leben in der Großstadt ohne Kids ;-).

 

 

Was hat sich verändert seit Du Kinder hast? Was vermisst Du heute?

Ich kann am Wochenende nicht mehr bis in die Puppen schlafen – leider! Das vermisse ich. Aber sonst ist es jetzt besser. Viel besser! Ich bin nicht mehr “always on the run”, mit meiner Familie angekommen. Nicht mehr höher, schneller, weiter, auf der Suche nach keine Ahnung was… das ist ein schönes Gefühl. Das Leben als Familie in München ist fabelhaft. Die Stadt hat einiges zu bieten und die Umgebung ist toll, die Nähe zu den Bergen und Italien! Tatsächlich nutze ich diese Möglichkeiten zum Verreisen jetzt sogar mehr als vor der Geburt. Verreisen mit der Familie ist schön, das mache ich richtig gerne!

Ach ja, die größte Veränderung: Ich habe Cappu Mum gelauncht! Juhu!

Eigentlich vermisse ich nichts – bis auf das Ausschlafen ;-). Mit meinen Freundinnen habe ich Spaß wie vor den Kids, nur ein wenig anders eben. Manchmal sind die Nachmittage so verrückt, mit lustigen Kindern, Chaos in der ganzen Wohnung und wir mittendrin, natürlich mit einem Cappu in der Hand und vertieft in spannende Gespräche. Manchmal müssen wir dann selbst über uns “Desperate Housewifes” lachen und denken, wie langweilig war es bitte vorher.

 

 

Was ist Stil für Dich? Wie hat sich Dein Stil geändert. seit Du Kinder hast?

Ich hatte immer schon eine große Leidenschaft für Mode & Stil, das hat sich mit der Geburt meines kleinen Sohnes nicht verändert. Ich würde sogar fast sagen, dass ich nun meinen ganz eigenen Stil gefunden habe und noch mehr in der Mode aufgehe. Kann aber natürlich auch damit zusammenhängen, dass ich auf Cappu Mum darüber schreibe ;-). Vielleicht kleide ich mich in der Freizeit etwas legerer als früher und jeden Trend mache ich bei Weitem nicht mehr mit. Aber beim Ausgehen krame ich schon noch ganz gerne die High Heels heraus!

 

 

Wie sieht ein ganz normaler Alltagstag bei Euch aus?

Täglich grüßt das Murmeltier! 7.00 Uhr aufstehen, duschen, Oskar wecken und tagfein machen. Oskar in den Kindergarten bringen und weiter in die Arbeit radeln. Um 15 Uhr treffen wir uns dann wieder, treffen meine Freundinnen, gehen Eis essen, bummeln, gehen auf den Spielplatz, in den Park oder machen es uns daheim gemütlich. Um 18.30/19.00 Uhr wird mein Kleiner nachtfein gemacht, mein Freund übernimmt und ich gehe zum Ballettunterricht. Danach beginnt der gemütliche Teil des Tages. Und am nächsten Morgen geht´s wieder von vorne los! Kennt ihr doch bestimmt auch sehr gut.

 

 

Was hat Dich in Deinem Leben geprägt?

Sehr kitschig, aber definitiv die Geburt meines Sohnes, die daraus entstehende, besondere Bindung zum Partner und die bedingungslose, große Liebe zu so einem kleinen Würmchen! Das macht vieles klar!

 

 

Was ist Dir wichtig Deinem Kind auf seinem Weg mitzugeben?

Dass er wunderbar ist, so wie er ist! Einzigartig & toll, egal was mal irgendjemand zu ihm sagt! Und dass wir immer für ihn da sind!

 

 

Dinge, die Dir mit den Kindern am meisten Spass machen?

Lachen! Mit Oskar Späße zu machen oder ihn quietschen zu sehen ist der Hit – ich liebe es!

 

 

Was macht Dir mit Deinen Kindern gar keinen Spass? Und warum?

Der Mitbringtag im Kindergarten! Mein Tag “X” in der Woche. Horror! Es gibt Zwickmühlen, Tränen, Zeitdruck, ein einziges Teil auszusuchen, dass man stolz im Morgenkreis präsentieren kann, ist sowas von schwierig für ein (mein) Kind – Wahnsinn! Aber eine sehr gute Übung für Mama & Kind.

 

 

Ein Tipp von Dir, tolles Spiel, tolles Buch, tolle Kinderklamotten…?

Unser Lieblingsspiel ist Billy Biber, ein tolles Buch “Das große Elmar Buch” und meine Lieblingskinderkleider sind von Petit Bateau und Bobo Choses.

 

 

Wer unterstützt Dich in der Kinderbetreuung?

Wir machen das im Team, mein Freund und ich. Unsere Familien sind leider viel zu weit weg. Und dann habe ich zum Glück noch ganz wunderbare Freundinnen, die uns helfen und auf Oskar aufpassen, wenn wir in Zeitnot sind oder einmal etwas zu Zweit machen möchten.

 

 

Was macht Dich glücklich und was traurig?

Glücklich machen mich meine wunderbare Familie und meine tollen Freunde!

Traurig bin ich, wenn ich sehe, was in der Welt gerade so los ist.

 

Du bist einzigartig mit Julie von macarons

 

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Hallo Ihr Lieben!

Heute dürfen wir Euch eine zauberhafte Kindermarke vorstellen, in die wir uns wirklich sofort verliebt haben: macarons (die lieben wir ja schon kulinarisch (: ), wunderschöner zeitloser Doubleface-Strick in Form von Kleidern, Shorts, Hosen und Overalls aus festen Stoffen in erfrischend neuen, fröhlichen und außergewöhnlichen Farbkombinationen. macarons bietet Mode für Babys und Kinder von 0-8 Jahren und setzt neue Maßstäbe in Sachen Avantgarde Eco-Couture, wobei der respektvolle Umgang mit den Ressourcen der Erde immer an erster Stelle steht.

Als wir lasen, dass macarons seinen Firmensitz in Stuttgart hat und einer unserer Lieblingsshops BooBoo Bootique macarons ganz neu im Sortiment hat, war für uns klar, dass wir die Gründerin Julie unbedingt interviewen möchten.

Wir freuen uns nun sehr darüber, dass Julie sich Zeit für unsere Interviewreihe *du bist einzigartig* genommen und unsere Fragen ausführlich beantwortet hat:

 

 

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Name: Julie Kohlhoff

Beruf: Co-Gründerin von macarons (mit meinem Mann Veit)

Anzahl und Alter der Kinder:

2 Kinder, 5 und 2 Jahre

 

Wie sah Dein Leben vor Deinen Kindern aus?

Ich bin studierte Mode- und Designmanagerin und Handelsfachwirtin und habe nach Auslandaufenthalten in Shanghai und London als Produktmanagerin für ein großes deutsches Modeunternehmen im Kindersegment gearbeitet.

 

Was hat sich verändert seit Du Kinder hast? Was vermisst Du heute?

Mama sein ist eine unbeschreibliche Bereicherung. Es dreht sich nicht mehr alles um einen Selbst. Die eigenen egoistischen Bedürfnisse muss man lernen, zurückzuschrauben und vor allem GEBEN erlernen. Aber man bekommt im Umkehrschluss auch so viel zurück: Man darf die Welt wieder mit Kinderaugen entdecken und es wird einem bewusst, wie wenig es bedarf, um spontan in Freude und Glück auszubrechen. Meine ältere Tochter ist immer noch außer sich vor Freude, wenn sie ein Eichhörnchen durch den Garten laufen sieht. Das ist so süß. Durch das Mama werden bin ich angekommen und fühle mich so stark und sicher als Frau wie nie zuvor.

Wir leben Familie auch im Beruf und trennen nicht das Private vom Beruflichen. Die Kinder sind viel mit dabei und wir nehmen Sie auch auf alle Reisen mit. Ich bin überzeugt davon, dass Reisen Kinder unglaublich bereichert. Natürlich verändert sich einiges mit Kindern. Besonders die Städtereisen von früher mit ausgiebiger Kultur und Shopping und Café/Restaurantbesuchen. Dafür machen wir jetzt Städtereisen mit Kindern einfach in einem langsameren Atemzug und lassen uns mehr treiben. Dabei entdecken wir oft völlig unerwartet tolle Dinge wie ein kleines Fest. Oder gehen ins National History Museum, wie neulich in New York.

 

 

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Was genau ist das Besondere an Eurer Marke macarons?

macarons ist eine sehr einzigartige Marke. Wir sind ein kleines Familienunternehmen, entwickeln unsere eigenen Stoffe in Deutschland und der Schweiz streng nach den Standards des GOTS-Gütesiegels, und wir produzieren alle Kollektionsteile in deutschen und europäischen fairen Konfektionsbetrieben. Unsere rein natürlichen Stoffe haben fast alle ganz besondere haptisch spürbare Oberflächen und sind besonders angenehm an der Haut zu tragen. Das liegt natürlich auch am Einsatz der besten Rohgarne aus biologischer Merinowolle und biologischer Baumwolle, die wir von deutschen Spinnereien beziehen. Unsere Arbeit beginnt mit dem Einkauf der Rohgarne, die wir dann mit unseren Textilpartnern zu macarons Stoffen verstricken bzw. verweben. Somit haben wir bei macarons eine In-House Textilentwicklung. Unsere Kollektionen haben ein schlichtes Design und besondere Detaillösungen z.B. an Taschen und Krägen. Für unsere Arbeit wurden wir bereits mit dem WGSN Design Award und dem Ethical Fashion Source Award ausgezeichnet. Wir haben unser Unternehmen nicht umsonst „world of macarons“ genannt – mal sehen was noch alles kommen wird – wir haben noch viel vor!

 

 

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Was ist Stil für Dich? Wie hat sich Dein Stil geändert seit Du Kinder hast?

Mein Stil hat sich durch das Mama werden eigentlich nicht verändert. Ich habe Spaß an schöner Kleidung und investiere lieber mehr in einen guten Klassiker oder kaufe Second Hand, als bei den ganzen Mass-Market Unternehmen wie H&M, Zara, etc. Dort kaufe ich aus ethischer Überzeugung gar nicht mehr ein und versuche stattdessen mehr und mehr, faire Labels zu kaufen. Kami organic collection gefällt mir z.B. sehr gut. Und ab September 2015 wird es die macarons Kinderlieblinge wie den Pullover PAULI auch endlich für Erwachsene geben. Das entspricht sehr meinem Stil- chick und lässig mit einem Hauch Besonderem (: Und wenn es mal schnell gehen muss, bewirkt ein toller roter Lippenstift Wunder!

 

Wie sieht ein ganz normaler Alltagstag bei Euch aus?

6.30 Uhr Aufstehen. Bis kurz nach 7.oo Uhr ist meine Zeit. Dann wecke ich meine ältere Tochter und frühstücke mit Ihr und bringe Sie dann zum Kindergarten. Dann gehe ich ins Büro bis 13.Uhr. Mein Mann ist um 9.00 Uhr im Büro. An drei Tagen der Woche haben wir unsere kleinere Tochter mit dabei. Bei uns können Kinder auch von unseren Angestellten mit ins Büro gebracht werden, wenn man das möchte und sich damit wohl fühlt. Interessanterweise gewöhnen sich Kinder ziemlich gut auch an eine Büroatmosphäre wenn Sie es von Anfang an kennen. Das tolle ist, dass der Umgang mit Kindern für alle im macarons Team etwas Schönes und Selbstverständliches ist. Wir machen ja schließlich auch Kindermode! Nachmittags teilen mein Mann und ich uns die Bürozeit und die Kinder je nachdem wer gerade mehr zu tun hat. Oft sitzen wir jedoch abends wenn die Kinder schlafen nochmal an der ein oder anderen Mail… Selbstständigkeit bedeutet am Anfang vor allem SELBST und STÄNDIG. Das ist mit kleinen Kindern manchmal schon eine besondere Herausforderung! Aber machbar (:

 

Was hat Dich in Deinem Leben geprägt?

Meine Eltern haben mich immer ermutigt in meinen Ideen und Plänen und mir volles Vertrauen geschenkt. Dafür bedanke ich mich sehr! Frühe Auslandsaufenthalte schon in der Schulzeit haben mich in Toleranz, Offenheit und Mut sehr geprägt.

 

 

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Was ist Dir wichtig Deinen Kindern auf Ihrem Weg mitzugeben?

Liebe, Toleranz gegenüber anderen Menschen, Selbstvertrauen, Mut

 

Dinge, die Dir mit den Kindern am meisten Spass machen?

Kuscheln, Vorlesen, in die Natur gehen und Entdeckungen machen, Verkleiden, Feste feiern, kochen, Besuche in der Jugendkunstschule, ich mache mit meinen Kindern auch sehr gerne alles, was ich normalerweise auch machen würde

 

Was macht Dir mit Deinen Kindern gar keinen Spass? Und warum?

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Ein Tipp von Dir, tolles Spiel, tolles Buch, tolle Kinderklamotten…?

Alle Elsa Beskow Bücher lieben meine Kinder und als Spiel ab 4-5 Jahren können wir Kapla Bausteine empfehlen. Und die schönsten und gesündesten Kinderklamotten gibt es natürlich bei uns (:

 

Wer unterstützt Dich in der Kinderbetreuung?

Eine liebe Freundin der Familie, Großeltern und der Kindergarten

 

Was macht Dich glücklich und was traurig?

Glücklich machen mich Sonne und gutes Wetter, umgeben zu sein von lieben Freunden und Familie, Trödelmärkte, Reisen

Traurig machen mich Krankheit, Ungerechtigkeit, Missstände in der Welt

 

 

Liebe Julie, vielen lieben Dank für das schöne Interview mit Dir!!! Übrigens gibt es macarons bei BooBoo Bootique in Stuttgart und das tollste, aktuell gibt es sogar einen Osterrabatt.

 

 

BooBoo-Bootique-Osterrabatt

 

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Ausser bei BooBoo Bootique gibt es neben dem eigenen Onlineshop www.macarons-shop.com auch jeden Donnerstag einen Atelierverkauf auf der Siegelstrasse 33H in Feuerbach.
Wenn Euch macarons gefällt, dann liked macarons auf Facebook oder auf Instagram mit dem Hashtag #macaronsfashion – denn das unterstützt macarons sehr!

 

 

Happy Shopping und liebe Grüsse!

rosa&limone

 

 

Du bist einzigartig mit Marie&Isabel von Little Years

Hallo Ihr Lieben!

 

Die Faschingsferien sind vorbei und wir sind am auspacken, Wäscheberge waschen, fiebriges Kind pflegen und in Erinnerungen an unsere tolle Skifahr-Woche schwelgen. Für Euch haben wir heute ein weiteres Interview unserer Reihe „Du bist einzigartig“ im Gepäck und heute sogar ein Doppelinterview, denn Little Years, auch bekannt als Blogzine für moderne Eltern, wird wie auch bei uns von den beiden Freundinnen Isabel und Marie gemeinsam betrieben.

 

Auf Little Years finden Mamas, Papas und solche, die es werden wollen, Inspirationen und Informationen. Wir finden vor allem die privaten Porträts spannend, die einen Blick hinter die Wohnungstüren von Müttern ermöglichen, die den berühmten Spagat zwischen Muttersein und einem “anderen” Leben, schaffen. Keine Rabenmütter, keine Latte-Macchiato-Mütter, keine Heimchen am Herd – keine Klischees und Vorurteile. Stattdessen Mütter, die als positive Leitbilder und Vorbilder fungieren können, die einen privaten Einblick in das Leben und das Lebensgefühl einer neuen Muttergeneration ermöglichen, dabei aber natürlich auch unverblümt über die anstrengenden Seiten des Familienlebens sprechen. Auch Papas werden vorgestellt, was wir wirklich eine tolle Idee finden!
Im Blog-Bereich finden sich zudem allerlei nützliche und unnütze Informationen rund um das Kinderhaben und alles, was daran Spaß macht (und manchmal auch nicht). Lifestyle, Shopping, gesellschaftliche Debatten, Muttergefühle, Reise-Tipps und -Berichte, und vieles mehr.

 

Nun offenbaren uns Isabel und Marie, wie sie selbst das mit dem Mamasein so hinbekommen:

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Name: Isabel und Marie

Beruf: Pressereferentin / Studentin und beide zusätzlich Blogger-Mamas!
Anzahl und Alter der Kinder:
Marie: Einen Sohn, Junio, im April 2
Isabel: Einen Sohn, Xaver, im März 2

 

Wie sah Dein Leben vor Deinen Kindern aus?
Marie: Ich hatte einen Job als Presse- und PR-Managerin bei etsy.com . Das hat viel Spaß gemacht, allerdings habe ich nach einer neuen Herausforderung gesucht. Eigentlich wollte ich eine Mexiko-Reise machen – und dann war ich plötzlich schwanger. Isabel kam damals auf mich zu mit der Idee zu Little Years – die Seite stand schon fast und ich war total happy Teil eines so tollen Projekts zu sein.
Isabel: Vor Xaver war ich jahrelang eines von diesen haltlosen, rastlosen, immer latent unzufriedenen Party-Mädchen, ich habe zwar studiert und auch erfolgreich an meinem Lebenslauf gefeilt, aber so ganz wusste ich nie, wohin. Kurz vor Xaver kam dann der feste Freund und der feste Job und dann auch noch das Kind! Innerhalb von zwei Jahren war ich plötzlich angekommen. Total schön!

 

Was hat sich verändert seit Du Kinder hast? Was vermisst Du heute?
Marie: Viel hat sich verändert: Da ich quasi alleinerziehend bin, bin ich viel zu Hause. Besonders natürlich an den Abenden. Das war vorher das Gegenteil: Ich war eigentlich immer unterwegs. Auf Veranstaltungen, Dinners, Partys. Auch bei Etsy bin ich viel gereist. Japan, Kolumbien, New York – mein Gehalt habe ich in Reisen investiert. Jetzt bin ich ruhiger geworden und entspannter. Sicherlich bedeutet das Kind auch Stress, aber ich bin mehr bei mir, genieße die „kleinen“ großen Momente mit dem Kind. Die Zeit vergeht langsamer, das Leben ist etwas entschleunigt. Das genieße ich.
Isabel: Ja, das geht mir genauso. Ich war früher immer unterwegs, habe fast nie zuhause gegessen, zum Beispiel. Jetzt bin ich tatsächlich so etwas wie häuslich. Das stört mich aber gar nicht sooo sehr, was ich dagegen schwierig finde, ist die Einschränkung. Man kann kaum mehr spontan sein, muss immer erstmal ans Kind denken. Manchmal denke ich: was, wenn ich morgen nach LA ziehen will? Das geht ja jetzt wohl kaum mehr. Dazu muss man aber auch sagen, dass ich es 1. früher auch nicht gemacht hätte, und 2. ich auch glaube, das unsere gesamte Generation dieses Freiheits-Ding ein bisschen überbewertet. Feste Strukturen sind auch schön!

 

Was ist Stil für Dich? Wie hat sich Dein Stil geändert seit Du Kinder hast?
Marie: Stil hat man nicht von Anfang an. Der entwickelt sich zusammen mit der eigenen Persönlichkeit. Ich würde meinen Stil als bodenständig, elegant bis hin zu klassisch beschreiben. Seit dem Kind habe ich allerdings wesentlich mehr Jeans an, ich mag es dann einfach bequemer.
Isabel: Interessanterweise war ich früher viel weiblicher, habe oft Röcke, Kleider, Mädchensachen getragen. Jetzt ist es lässiger und auch etwas androgyner geworden und auf jeden Fall müssen meine Outfits immer alltagstauglich sein. Hohe Schuhe? Die könnte ich alle mal verkaufen!! Und – obwohl ich sicher immer noch oft daneben liege – ich glaube, ich bin sicherer geworden, kaufe kaum mehr Dinge, die ich dann bereue, fühle mich fast immer wohl in meiner Wahl. Viele Mamas gewinnen in Sachen Stil eher dazu, glaube ich!

 

Wie sieht ein ganz normaler Alltagstag bei Euch aus?
Marie: Wir stehen um 7:30 Uhr auf. Junio bekommt Milch und ich trinke einen Kaffee. Dann etwas Müsli, duschen, anziehen und gegen 8:30 Uhr gehen wir aus dem Haus. Ich bringe ihn dann mit der Bahn zur Kita und entweder gehe ich in die Uni oder in unser Little Years – Büro. Gegen 16 Uhr hole ich Junio ab. Dann gehts nach Hause oder ins Spielecafe, zu Freunden oder ganz langweilig noch einkaufen.
Isabel: Bei mir ähnlich! Nur dass Xaver meistens etwas länger schläft und wir zu zweit sind. Deswegen ist mir ab und zu ein ruhiger Morgen und ein langer Arbeits-Nachmittag vergönnt. Und ich versuche, 2-3x pro Woche abends etwas zu unternehmen, ins Kino mit dem Freund (wir haben eine Oma in town!), ins Yoga mit der Freundin oder auch mal auf eine Party oder ein Abendessen. Im Winter hat das nicht so gut geklappt, aber im Sommer will ich unbedingt wieder sozialer sein! Und Xaver auch wieder mehr einfach mitnehmen, das kann man eigentlich ganz gut mit ihm.

 

Was hat Dich in Deinem Leben geprägt?
Marie: Oh, so vieles! Natürlich meine Eltern, die ersten gebrochenen Herzen als Teenager, der erste richtige Job. Aber nichts hat mein Leben so schnell und intensiv verändert wie das Mutter-werden.
Isabel: Ich glaube, die frühe Trennung meiner Eltern, und die dadurch erzwungene sehr frühe Selbstständigkeit haben mich sehr geprägt. Und dann habe ich in meinen jungen Jahren ziemlich viel erlebt und gesehen, ich habe in Barcelona, Buenos Aires und Brüssel gelebt, war viel auf Reisen, gerne lange und nur mit einem kleinen Rucksack bepackt. Auch das hat mich sicher sehr geprägt.

 

Was ist Dir wichtig Deinen Kindern auf Ihrem Weg mitzugeben?
Marie: Innere Stärke und Selbstbewusstsein. Deshalb habe ich mir ganz fest vorgenommen, dass mein Sohn immer weiß, wie sehr ich ihn liebe, egal was er macht, egal wer er ist/wird.
Isabel: Man sagt ja: Wurzeln und Flügel – das triffts ganz gut! Rückhalt und Eigenständigkeit, das Wissen, immer ein liebevolles und verständnisvolles Elternhaus im Rücken zu haben. Und mir ist wichtig, dass bei uns über alles gesprochen wird. Probleme totschweigen ist eine total doofe Sache!

 

 

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Dinge, die Dir mit den Kindern am meisten Spass machen?
Marie: Ach so vieles! Und das ändert sich mit dem Alter des Kindes auch. Ich mag es mit Junio im Park Dinge zu entdecken, es ist so toll wie viel Begeisterung da zu sehen ist. Und morgens im Bett ganz viel zu kuscheln.
Isabel: Ich schau ihm einfach so gerne dabei zu, wie er er ist! Wie er spielt, plappert, flirtet… Zusammen mag ich baden, lesen, singen, kuscheln, Höhlen bauen… Und ich liebe es, mit Xaver zu verreisen. Er war von Anfang an ein Super-Travel-Buddy und ich hoffe, das bleibt auch so!

 

Was macht Dir mit Deinen Kindern gar keinen Spass? Und warum?
Marie: Zu volle Spielplätze oder Spielecafés sind der Horror. Die Kinder sind genervt und laut und Junio und ich überfordert.
Isabel: Oh Gott ja, ich habe ein richtiges Spielcafé-Trauma!! Es gibt ganze Tage, die machen keinen Spaß. Manchmal ist man einfach kein gutes Team. Kommt in den besten Familien vor 😉

 

Ein Tipp von Dir, tolles Spiel, tolles Buch, tolle Kinderklamotten…?
Isabell:
Spiel: Die Fiete-App ist unschlagbar 🙂
Buch: Eins, Zwei, Drei, Tier
Kinderklamotten: Ich mag so vieles, aber meine Favorit ist Bobo Choses! Außerdem kaufe ich gerne Second Hand, da findet man oft tolle Unikate!
Marie: Junio ist gerade hin und weg von der Kinder-App HamHam. Ansonsten mögen wir die Spielezeuge von Kid-O sehr, leider gibt es die nur in ganz ausgewählten Geschäften. Beim Lieblings-Label schwanken wir zwischen BonTon (wenn es was besonderes sein soll) oder Emilie et Ida.

 

Wer unterstützt Dich in der Kinderbetreuung?
Marie: Momentan stemme ich das hauptsächlich selbst. Aber alle zwei Wochen ist mein Sohn auch bei seinem Papa. Da hab ich dann mal Zeit um etwas auszuspannen oder Arbeit nachzuholen. Und unter der Woche ist er bei einer Kindertagespflege. Das ist so etwas wie eine Mini-Kita: Sehr intim und familiär!
Isabel: Mein Freund, die Oma und die Kita. Mein Freund und ich machen ziemlich 50/50, Xaver ist täglich von 9:30 bis 15:30 in der Kita und er schläft meistens ein Mal pro Woche bei Oma. Wenn alles klappt, klappt das alles ganz gut!

 

Was macht Dich glücklich und was traurig?

Marie: Streit macht mich immer traurig und kostet so viel Kraft! Leider ist es nicht einfach zwischen dem Vater meines Sohnes und mir, aber mit der Zeit wird es hoffentlich besser. Glücklich macht mich, meinem Sohn ein ruhiges und harmonisches Zuhause bieten zu können, auch wenn der Alltag als Alleinerziehende manchmal eine Herausforderung ist, ist es ein tolles und bestärkendes Gefühl, alles hinzubekommen!
Isabel: Puh, eine GROßE Frage! Mich macht mein Kind glücklich, meine Familie, unser kleines Glück. Mich macht vieles da draußen traurig, so sehr, dass ich manchmal richtig Eskapismus betreibe und den Politik-Teil in der Zeitung konsequent wegblättere…

 

 

Liebe Marie, liebe Isabel, tausend Dank für den schönen, intimen Einblick von Euch beiden! Wir finden Little Years wirklich toll, geschmackvoll, stylisch und absolut empfehlenswert, Ihr hebt Euch deutlich ab von der Masse der vielen Mamablogs, macht weiter so!

 

Ganz liebe Grüsse und Euch allen einen schönen Sonntag!
rosa&limone