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Einblicke in unseren Corona-Alltag






Hallo Ihr Lieben.

Wir haben uns außer auf unseren Social Media Kanälen schon eine Weile nicht mehr bei Euch gemeldet. Aber momentan ist für uns alle natürlich eine absolute Sondersituation und es gilt, den Alltag völlig neu zu organisieren. Alle drei Kinder sind nun daheim und mit meinem Mann wechseln wir uns im Home-Office ab.

Home-Schooling und Home Office

Nun ist ja bereits die zweite Woche angebrochen und im Großen und Ganzen funktioniert es eigentlich nicht schlecht. Vor allem Louisa wird sehr gut mit Materialien von der Schule versorgt und ist zumindest einige Stunden am Tag recht gut beschäftigt. Unserem Grundschüler hingegen ist ziemlich langweilig so ohne Schule und Sportprogramm, andererseits beschäftigt er sich dafür auch sehr viel mit seiner kleinen Schwester. Was mal mehr und weniger funktioniert und sehr gerne im Geschrei endet. Ein tägliche Aufgabe für ihn ist es, seiner Schwester aus Büchern vorzulesen. Das schadet ihm nicht und Carlotta ist begeistert.





Was wir absolut gemerkt haben ist, dass wir auf jeden Fall einen Tagesplan benötigen, um ein wenig Struktur in das ganze Chaos zu bringen. Wobei ich da auch zugeben muss, dass die Einhaltung des Tagesplans nicht immer so funktioniert, wie ich das morgens geplant hatte. Wichtig ist mir auf jeden Fall, dass die Schule jeden Tag einen wichtigen Platz einnimmt. Denn die Kinder sind eher auf Ferien gepolt wie auf Hausaufgaben und Lernen.

Hausarbeit als Pflicht (und Kinderbeschäftigung)

Pflicht ist zudem, dass sich die Kinder auch an der Hausarbeit beteiligen müssen. Das ist nicht nur die Spülmaschine ausräumen, sondern auch Bäder putzen, staubsaugen etc. Und Gartenarbeit steht natürlich auch an.








Und dass wir übergreifende Projekte haben, die es gilt, in den nächsten Wochen gemeinsam umzusetzen. So haben wir beispielsweise auf einem großen Bord unsere Corona Pläne niedergeschrieben und zwei große Punkte konnten wir beispielsweise schon erledigen wie die Garage und den Keller zu entrümpeln.

Bewegung im Freien und Sportprogramm mit den Kindern

Weiter wichtig ist mir, dass wir alle es schaffen, uns einmal am Tag draußen im Freien zu bewegen. Zum Glück ist das Wetter momentan ja wirklich sehr schön, wenn auch kalt und ich versuche abwechselnd mit den großen Kindern joggen zu gehen oder online Sportprogramme zu besuchen. Das bringt Spaß und Abwechslung und tut dem Körper und der Seele gut.




Angst vor der Zukunft

Bei der Arbeit ändert sich natürlich auch einiges und das Damoklesschwert „Kurzarbeit“ schwebt natürlich auch über meinem Job. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie das alles ausgehen wird. Da ich aber generell ein positiver Mensch bin, denke ich schon, dass es irgendwie weitergehen wird und wir alle auf die Beine fallen werden. Es gilt nun einfach, geduldig zu sein und durchzuhalten. Viel Zeit mit der Familie zu verbringen, daraus Kraft und Energie zu schöpfen und wenn einem dann einmal die Decke auf den Kopf fällt, sich die Laufschuhe zu schnappen und eine Runde alleine im Wald zu drehen.

DIY Ideen auf Instagram und Facebook

Auf unseren Social Media Kanälen zeigen wir Euch immer mal wieder unsere älteren Do-it-yourself-Beiträge, die immer noch sehr gut ankommen. Da sind wirklich sehr viele schöne Ideen dabei, die gerade in diesen aktuellen Zeiten sehr gut umgesetzt werden können und die Kinder beschäftigen. Schaut mal:







Sehnsucht nach Freunden und den Grosseltern

Was uns allen natürlich sehr fehlt, sind die Kontakte zur Familie und Freunden. Bis auf ein einziges Kind aus der Nachbarschaft haben wir den Kontakt komplett eingestellt und versuchen auch, die Eltern nicht mehr zu besuchen. Vor allem die Kleine versteht das überhaupt gar nicht. Und es ist auch schwierig einzuhalten, da die Eltern selbst die Kinder sehen möchten und meine Schwiegermutter beispielsweise auch ihren Geburtstag bei uns feiern wollte. Da ist natürlich guter Rat teuer und wir sind da auch etwas verunsichert, was der richtige Weg für uns als Familie ist.

Auch wenn wir als Familie in der aktuellen Corona Krise eigentlich recht gut funktionieren, kommt es schon auch vor, dass uns alle die Sehnsucht und auch Panik packt. Ich schaue ständig nach den Infektionszahlen und wie sich die Kurve bei uns in Deutschland, in Europa und weltweit entwickelt. Das frustet schon sehr und macht Angst. Die Kinder vermissen sogar die Schule und vor allem natürlich ihre Freunde. Und auch wir vermissen unsere Freunde und versuchen dies zumindest über Telefonate und Video Calls zu ersetzen. Aber es ist wohl ganz normal, dass wir alle aktuell verschiedene Emotionen durchleben müssen. Trauer, Ängste, Sehnsucht werden sich abwechselnd mit glücklichem Kinderlachen und positiver Familienzeit. Wir hoffen alle, dass diese Krise schnell vorbeigehen wird. Es wird viele Verluste geben und wahrscheinlich wird nichts mehr so sein wie zuvor. Aber vielleicht war dieser Punkt unausweichlich und dieser Scheideweg musste kommen in einer Leistungsgesellschaft, in der es immer nur um „mehr, schneller, weiter und besser“ ging. Wir müssen versuchen das Positive aus dem Ganzen zu sehen, auch wenn dies momentan schwer fällt. Wir freuen uns aktuell viel bewusster über das Erwachen der Natur und den Frühlingsanfang.





Und wir freuen uns bereits jetzt schon darauf, wenn wir das erste Mal wieder gemeinsam mit Freunden bei uns im Garten grillen können. Dass wir uns treffen, uns ohne Vorbehalte in den Arm nehmen dürfen und die gemeinsame Zeit unendlich genießen werden! Diese Zeit wird wieder kommen und wir hoffen natürlich so schnell wie möglich.

Haltet alle gut durch, versucht positiv zu bleiben und bleibt auf alle Fälle gesund.
Limone